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So war es früher: Männer in der SPD, Frauen in der Arbeiterwohlfahrt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Awo-Kreisverband Steinburg hatte langjährige Mitglieder, die 25, 30, 35 Jahre und länger Mitglied in der Arbeiterwohlfahrt sind, zu einem gemütlichen Nachmittag ins Café Schwarz in Itzehoe eingeladen. Leider konnten einige aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen. So waren Elly Pürschel und Irma Lüders, die beide 60 Jahre in der Awo sind, nicht anwesend.

Beim gemütlichen Kaffeetrinken, musikalisch begleitet von Gustav Hintz, der alte Schlager spielte, die zum Mitsingen animierten, wurde viel aus früheren Zeiten erzählt. So berichtete Renate Guericke, dass es früher selbstverständlich war, das die Frauen der sozialdemokratischen Männer Mitglied in der Awo waren und in den Nähstuben, die in der Bergstraße hinter der Badeanstalt angesiedelt waren, für Bedürftige genäht haben. Zu Weihnachten wurden dann auch Päckchen gepackt, die an bedürftige Familien verteilt wurden. Ina-Maria Kunkelmoor berichtete aus Lägerdorf, wo es über viele Jahre eine Awo-Kleiderkammer sowie eine Suppenküche gab.

Die Awo Lägerdorf gehört mit 92 Jahren zu den ältesten Ortsvereinen im Kreis Steinburg. Elfi Mölln las aus dem Buch Frauengeschichten im Kreis Steinburg vor. Dort wurde berichtet, dass Wilhelmine Scholz 1924 die Awo gegründet hat. Diese wurde während des 2. Weltkriegs verboten und wurde bereits 1945 von Marie Berg neu gegründet.

Die Kreisvorsitzende bedankte sich bei allen Jubilaren mit einem Buch über Marie Juchacz, Gründerin der Arbeiterwohlfahrt, sowie Schokolade.

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erstellt am 03.Nov.2014 | 13:02 Uhr

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