Sommerleben : So schön war der Mai am Elbstrand

Sommer, Sonne, Strandleben: Bei 32 Grad im Schatten herrschten in Brokdorf seit Tagen traumhafte Bedingungen für Badespaß am Elbstrand.
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Sommer, Sonne, Strandleben: Bei 32 Grad im Schatten herrschten in Brokdorf seit Tagen traumhafte Bedingungen für Badespaß am Elbstrand.

Viele Ausflügler kommen von weit her nach Brokdorf – nur das Wasser ist noch ein bisschen kalt.

shz.de von
01. Juni 2018, 05:00 Uhr

Sommer, Sonne, Strandleben bei 32 Grad im Schatten: Auch in Brokdorf herrschen nun schon seit Tagen traumhafte Bedingungen für Badespaß am Elbstrand. Ein Blick über den Deich in den vergangenen Tagen zeigte zwar verhaltenes, aber doch deutliches Interesse am entspannten Sonnenbaden.

Und die Gäste kamen teilweise von weither. So verbrachte etwa Andrea Raap aus Marne mit ihrem Sohn Brian (6) und ihrer Nichte Laura (12) mehr als zwei Stunden des Nachmittags am Brokdorfer Elbestrand. „Für die Kinder zum Spielen ist es hier am Wasser ideal“, sagte sie. „Ich habe auch ein paar Muscheln gefunden“, meint Brian ganz stolz, „aber es waren auch viele Steine dabei“, musste er einschränken.

Unter einer „Strandmuschel“, einem muschelförmigen Zelt, fanden sie Schutz vor der Sonne. Spannend fanden vor allem die Kinder die Wellen, die von den vorbeiziehenden Schiffen am Ufer verursacht wurden. „Der Strand ist weiß und die Temperaturen angenehm“, so das Fazit von Andrea Raap. „Und das hat man ja auch nicht jedes Jahr.“

Bis zu den Knien im Wasser standen unterdessen Anna-Sophie Rohwedder und Jannik Gardthausen aus Wilster. „Es ist eine schöne Abkühlung, aber wir springen nicht ganz hinein“, so Anna-Sophie. „Zu kalt.“ Sie kamen auch so auf ihre Kosten. „Ab und zu sind die vorbei kommenden großen Schiffe wie die AIDA schön anzusehen“, freute sich Jannik. Und Anna-Sophie ergänzte: „Der Strand ist nicht überfüllt, der Untergrund fest und eben.“

Zu Feierabend nach einem anstrengenden Arbeitstag im Büro entspannten hingegen Mareike Gaschler aus Hamburg und Christopher Förster aus Elmshorn. Sie unternahmen einen ausgiebigen Strandspaziergang kurz vor Sonnenuntergang. „Wir wollten einmal woanders hin, wo es nicht so überfüllt ist und nicht so viele Poser herumlaufen wie an anderen Stränden“, so Mareike Gaschler. Aber das Wasser war ihr noch zu kalt. „Deswegen gehen wir nur mit den Füßen hinein. Es ist insgesamt sehr schön hier mit den Dünen und dass man seine eigene Nische in den Büschen finden kann.“

Ein paar Kilometer weiter füllte sich gegen Abend der Wohnmobilplatz der Gemeinde. Gleich vornean saßen Konrad und Maria Lindemann (beide 52) aus Emmerich am Rhein auf ihrer zweieinhalbwöchigen Tour nach und durch Norwegen bei einem kühlen Getränk vor ihrem Wohnmobil. Auf ihrer 450 Kilometer langen Fahrt umgingen sie die großen Städte Bremen und Hamburg und kamen mit der Fähre von Wischhafen über Glückstadt nach Brokdorf. „Wir sind froh, dass wir diesen Platz hier im Reiseführer gefunden haben“, sagt Maria Lindemann, „denn es gibt Strom und sanitäre Anlagen. Der Platz ist sehr schön und gepflegt.“ In Norwegen wollen sie eine viertägige Hochsee-Fischer-Tour unternehmen „Das haben wir schon lange geplant, und nun machen wir es endlich“, freute sich Konrad Lindemann, der eine Kfz-Werkstatt mit Wohnmobilverleih betreibt. Auf dem Rückweg geht es mit der Color-Line von Oslo nach Kiel. „Dann wollen wir noch eine Städtetour in Hamburg oder Lübeck einlegen“, so Konrad Lindemann. „Vielleicht kommen wir dann ja auch wieder in Brokdorf vorbei.“

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