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Tag des offenen Denkmals : So lebten Bauern vor einem Jahrhundert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Neuendorf b. Elmshorn Der Bauernhof Rehder in Neuendorf bei Elmshorn wurde bis Anfang des 21. Jahrhunderts in den Traditionen des späten 19. Jahrhunderts bewohnt und bewirtschaftet. Am Sonntag öffnet der Hof für Besucher seine Türen.

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2013 | 06:00 Uhr

Erstmals zum Tag des offenen Denkmals, der dieses Jahr am Sonntag, 8. September, stattfindet, ist der Bauernhof Rehder in Neuendorf bei Elmshorn zu besichtigen. Der Hof wurde bis Anfang des 21. Jahrhunderts in den Traditionen des späten 19. Jahrhunderts bewohnt und bewirtschaftet. Zu dem Hofensemble gehören Fachhallendurchgangshaus mit Lehmdiele, Bohlenscheune und Backhaus.

Die Hausgerüste des Haupthauses und der Scheune sind auf 1644/45 datiert. Die Wohn- und Wirtschaftsräume sowie Ausstattungsstücke und landwirtschaftliche Gerätschaften vermitteln in authentischer Weise den bäuerlichen Lebensalltag vor etwa einem Jahrhundert. Der Hof wurde 2008 als Denkmal anerkannt und in das Denkmalbuch eingetragen. Der außergewöhnliche Zustand des Hofes führte dazu, dass 2009 eine aus Landes- und privaten Stiftungsmitteln finanzierte baugeschichtliche und volkskundliche Erforschung des Hofes durchgeführt wurde.

Seit dieser Zeit wird das Denkmal in seinem Bestand gesichert und sucht neue „Liebhaber“. Von 12 bis 16 Uhr wird das Denkmal am Sonntag von der Interessengemeinschaft Bauernhaus und Freunden des Hofes vorgestellt.

Auch das sogenanntes Germanengrab am Juliengardeweg in Itzehoe kann besichtigt werden (wir berichteten), in dem Artikel waren die Öffnungszeiten allerdings nicht korrekt. Die richtigen Öffnungszeiten: 10.30 bis 16.30 Uhr. Präsentationen gibt es um 10.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr durch Dr. Ulf Ickerodt vom Archäologischen Landesamt; von 11.30 bis 13 Uhr präsentiert die AG Archäologie die bronzezeitlichen Gräber. Rundgänge nach Bedarf bietet Ingo Lafrentz an.

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