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Glückstädter Matjeswochen : „So bringt es einfach Spaß“

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Veranstalter ziehen positives Fazit der Matjeswochen und Besucher genießen Vielfalt der Aktionen

von
erstellt am 15.Jun.2015 | 05:00 Uhr

Matjes satt, Spaß, super Stimmung und viel Musik: Die 48. Glückstädter Matjeswochen waren ein voller Erfolg. Laut Polizei und Ordnungsamt mit einem Rekord. Denn mehr als 100  000 Besucher kamen an den vier Tagen des Festes, vor allem gestern auf der Matjesmeile war die Stadt voller Menschen.

„Wir sind glücklich, dass wir sehen: Den Besuchern gefällt es“, zog gestern Tourismus-Chefin Sandra Kirbis ein erstes Fazit. „Wir hatten viele positive Rückmeldungen.“ Besucher aus ganz Deutschland seien gekommen. An allen vier Tagen habe eine fantastische Stimmung geherrscht. Alle seien entspannt gewesen, auch sie und ihr Team. „So bringt es einfach Spaß.“

Sehr zufrieden war auch Jörg Mahn von der Interessengemeinschaft „Matjeswochen auf dem Wasser“. Der Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes war federführend für die vielen Aktionen der Matjesmeile am und im Hafen zuständig. „Wir sind sehr zufrieden, vor allem über das freundliche Publikum“, sagte der Glückstädter. Sein Chef Jürgen Krüger war es ebenfalls, er war wieder mit einem Stand dabei, an dem es Erbsensuppe gab.

Open-Ship, viele Spiele für Groß und Klein, Vereine stellten sich vor, Auszubildende des Wasser- und Schifffahrtsamtes Wedel präsentierten selbstgebaute Leuchtturmmodelle. Und ein Höhepunkt waren die Fahrten mit der Draisine. Der Glückstädter Bootsbauer Günter Klingbeil arbeitete an einem Boot, ließ sich aber auch gerne mit Klönschnack davon abhalten. Zudem waren diverse Schiffe auf dem Wasser unterwegs, auch Kanus und Optis.

Zum Leidwesen der Matjeswochen-Organisatorinnen fiel am Sonnabend das beliebte Schlauchboot-Hüpfen buchstäblich ins Wasser – nach einigen Runden zog ein Gewitter über die Stadt hinweg. Doch vorher hüpfte noch Laura Becker (27). Eine Überraschung, die sich ihre Freundinnen zu ihrem Junggeselleninnenabschied ausgedacht hatten. Zufällig trafen die Frauen auf einen Trupp Männer aus Hamburg, die einen Junggesellenabschied feierten.

Begeistert von der Matjesmeile waren Gäste von auswärts. Mit dem Rad waren Wolfgang Peters (51) und Stephan Lindemann (48) aus Elmshorn gekommen. „Mit so vielen Aktionen hatte ich nicht gerechnet“, sagte Peters, der das erste Mal gekommen war. „Wir genießen die Hafenromantik“, sagte Lindemann. Dirk Martens (47) aus Büsum kommt seit vielen Jahren. „Es ist sehr abwechslungsreich“, schwärmte er.

Eine weitere Attraktion war der große Flohmarkt in der Innenstadt mit den vielen privaten Anbietern – dies machte auch den besonderen Charme aus. Viele Verkäufer waren ausgesprochen zufrieden. Die Glückstädterin Jana Baqi (24) hatte alle ihre Handtaschen veräußert. Hannelore Urmersbach vom Förderverein Fortuna-Bad wurde sogar einen großen Heizkörper los – für 25 Euro.

Gestern war ein besonderer Anziehungspunkt wieder die beliebte Plattschaufel-Regatta am Hafen. „Watt’n Grove“ heißen die Gewinner, die von hunderten von Besuchern angefeuert wurden.

Einen Besucheransturm von Kindern erlebte auch der Stand unserer Zeitung, an dem sich Kinder mit den Stars der Kindernachrichten-Seiten, Piet und Paula, fotografieren lassen konnten.

Letzter Höhepunkt der vier Matjestage waren allerdings die zahlreichen Musikveranstaltungen, die gestern mit einem großen Shanty-Festival zu Ende gingen.

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