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Lange Nacht der Industrie : Slime selbst herstellen: Sasol zeigt Chemie zum Anfassen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bei Sasol in Brunsbüttel gab es neben der Werksbesichtigung auch Chemie zum Anfassen.

Können Katalysatoren und Kosmetika, LED-Lampen und Waschmittel etwas gemeinsam haben? „Ja, denn sie enthalten Produkte der Sasol Germany in Brunsbüttel. Das erfuhren rund 90 Besucher bei der Langen Nacht der Industrie, an der sich das Brunsbütteler Chemiewerk zum zweiten Mal beteiligte.

Chemie zum Ansehen gab es zunächst bei einer Rundfahrt. Sasol-Mitarbeiter führten die Besucher fachkundig durch das Werk, um ihnen die Anlagen und die Herstellungsverfahren einzelner Produkte näherzubringen. In einer Ausstellung in der Kantine des Werkes präsentierten Mitarbeiter aus der eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung die unterschiedlichen Produkte und demonstrierten deren Anwendung. Umfassend informierten sie über das große Karriere- und Entwicklungspotenzial bei einer Ausbildung im Sasol-Werk. Chemielaboranten und Chemikanten werden laufend gesucht.

Werkleiter Dr. Kay Luttmann stellte die Produktion chemischer Grundstoffe wie Fettalkohole, Tenside für Waschmittel, Lösemittel und hochreine Tonerden vor. Mit 550 Mitarbeitern, darunter 46 Auszubildenden, bei weiter wachsender Tendenz sei Sasol nach Bayer der zweitgrößte Arbeitgeber am Industriestandort Brunsbüttel. 70 Prozent der Produkte gehen in den Export. Produkte würden im Hochregallager der Spedition Kruse zwischengelagert. Zwei Pipelines verbinden das Werk mit der Raffinerie Hemmingstedt einerseits und mit Stade-Bützfleth auf der anderen Elbseite. Die Pipeline ist unterirdisch verlegt und kreuzt bei St. Margarethen die Elbe.
Seit 2006 hat Sasol die technischen Anlagen kontinuierlich verbessert und erweitert. In diesem Jahr wird die Formkörperanlage zur Produktion von Tonerden erweitert. Rund 100 Millionen Euro der jährlichen Investitions- und Betriebskosten bleiben in der Region Hamburg und Schleswig-Holstein.

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