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Chortreffen : Singen für den Erhalt der Fähre

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Großes Chortreffen an der Störfähre: Zahlreiche Musiker singen für den Erhalt der Else.

Das Chortreffen an der Fähre in Beidenfleth verzeichnete in diesem Jahr wieder einen großen Zulauf. „Es werden jedes Jahr mehr Besucher“, freuten sich die Bürgermeister Peter Krey (Beidenfleth) und Harm Früchtenicht (Bahrenfleth). Die beiden Gemeinden betreiben gemeinsam die Fährverbindung, die Wilster- mit Krempermarsch verbindet.

Zum Erhalt der Fährverbindung veranstaltet der Förderverein Störfähre Else jährlich am 1. Mai ein Treffen verschiedener Chöre, die unentgeltlich auftreten. Der Tag beginnt traditionell mit einem Gottesdienst unter der Leitung von Pastor Jens Siebmann, der in diesem Jahr vom Lotsenchor Takelure aus Brunsbüttel begleitet wurde.

Siebmann hatte sich ein altes Nebelhorn besorgt, mit dem er, anschaulich in künstlichen Nebel von Wehrführer Klaus Voß eingehüllt, ein in Not geratenes Schiff darstellte, dessen Matrosen Gottes Hilfe erbeten. „Möge unsere Else nie in Not geraten“, hoffte der Pastor ebenso wie der Förderverein auf finanzielle Hilfe.

„Dazu wollen wir beitragen“, begrüßte der Vereinsvorsitzende Volker Struve die zahlreichen „Fähr-Überwasserhalter“. Bürgermeister wie auch Amtsvorsteher und Vereinsvorstand baten um Spenden, während die Gäste bei Erbsensuppe, Grillspezialitäten, Kuchen und Getränken dem Gesang lauschten. „Der Förderverein unterstützt uns jährlich mit 4500 Euro und wir haben ein gutes Team von ehrenamtlichen Helfern, denen gilt unser Dank“, sagte Peter Krey.

„Wir stehen hinter dem Verein und zu unserer Fähre“, sprach Helmut Sievers für das Amt Wilstermarsch. Die Takelure brachte mit Arbeitsliedern, wie auch der Landfrauenchor Krempermarsch mit bekannten Volksliedern, die Zuhörer zum Mitsingen.

Die Molenkieker aus Glückstadt und der Shanty-Chor Lägerdorf waren bereits alte Bekannte beim Fährsingen und sorgten für Stimmung auf den Bänken. Vereinswirt Holger Frauen spendete zirka 80 Liter frischgebrühten Kaffee, den der Förderverein zu Gunsten der Fähre verkaufte. „Wir freuen uns, dass so viele Leute hergekommen sind und bedanken uns aufs Herzlichste“, war Vorstandsmitglied Ilona Adamski von der Besucherresonanz begeistert.

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