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Winterspaß : Sieger mit einem Bügeleisen Vorsprung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Münsterdorf trägt auf dem Krummen Graben den „Rowenta-Cup“ 2014 aus. Ortsteil Ost gewinnt frostige Jux-Veranstaltung.

von
erstellt am 04.Feb.2014 | 13:01 Uhr

„Du musst schieben, nicht werfen!“ „Los, gib alles!“ „Mensch, kannst du schön bügeln!“ – Die Zuschauer am Rand der Eisfläche hatten gut reden beim Rowenta-Cup auf dem Feuerlöschteich „Krummer Graben“. Die Münsterdorfer Eisstock-Meisterschaften werden statt mit Eisstöcken mit Bügeleisen ausgetragen, entsprechend spaßig waren die Kommentare von Zuschauern und Teilnehmern angesichts der oft etwas ungewöhnlichen Wurftechnik.

Acht Mannschaften aus dem Dorf traten an, immer zwei Vierermannschaften gegeneinander. Jeder Spieler, der sein Bügeleisen im Zielhaus, einem roten aufs Eis gemalten Kreis mit Innenkreis und Zielmitte, platzierte, erhielt einen Punkt. In zwölf Spielen der Vorrunde wurden die Mannschaften für das Halbfinale ermittelt, dann für das Finale, bis schließlich der Sieger feststand: Münsterdorf-Ost siegte mit einem Bügeleisen Vorsprung vor Münsterdorf-Mitte. Es nahmen außerdem teil die Mannschaften Münsterdorf-Nord und -Süd, das Neubaugebiet Lütt Moor, die Feuerwehr, der örtliche Sportverein und die Gemeindevertretung.

Nach einem spannenden Wettkampf war der Initiator Helmut Pingel und sein Organisatorenteam Britta Nagel und Horst Themeldt zufrieden mit dem Verlauf. Helmut Pingel: „Es war ein voller Erfolg. Rund 150 Zuschauer, Glühwein zum Aufwärmen, die Kinder, die uns geholfen haben, die Eisen einzusammeln, das gute Wetter trotz der Regenmengen am Vortag – wir haben alles gut über die Bühne gebracht. Es hat keine Verletzungen und keine Stürze gegeben.“ Erfreulich sei, dass man sich bei der lockeren Stimmung im Dorf näher gekommen ist und dass das Neubaugebiet Lütt Moor etwas weiter nach Münsterdorf hereingewachsen sei. Eine Überraschung gab es für das Organisationsteam im Vorfeld, so Helmut Pingel: „Die Firma Rowenta hat uns für den Cup zwölf neue Bügeleisen spendiert.“

So wenig ernst wie den Wettkampf nahmen die Organisatoren auch die Verleihung des Wanderpokals. Helmut Pingel: „Den Pokal hatte noch jemand im Keller stehen, wir haben einen Deckel draufgesetzt und „Rowenta-Cup“ draufgeschrieben. Das muss man alles mit einem Schmunzeln betrachten.“ Wenn es das Wetter 2015 zulässt, wird es eine Wiederholung geben: „Wir wollen das im nächsten Jahr auf alle Fälle wieder machen.“

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