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Gedenkstein : Siedler haben den Boden urbar gemacht

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Menschen aus dem Lockstedter Lager haben die Grundlage für eines der bedeutendsten Kartoffelanbaugebiete in Schleswig-Holstein geschaffen. Jetzt wurde ein Gedenkstein für sie enthüllt.

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2014 | 17:02 Uhr

Zum Andenken an die Siedler, die ein wichtiger Teil der Hohenlockstedter Ortsgeschichte sind, wurde im Beisein zahlreicher Gäste und Nachkommen der Siedler ein Gedenkstein im Rathauspark enthüllt. „Mit diesem Stein möchten wir an alle Siedler und deren Familien erinnern, die in den Jahren 1920 bis 1926 unter schwierigsten Umständen den ehemaligen Truppenübungsplatz urbar gemacht und zur landwirtschaftlichen Fläche umgestalteten haben“, betonte Achim Jabusch vom Verein Kultur und Geschichte. Und er fügte hinzu, dass die Siedler Großes geleistet haben und ihre Arbeit Hohenlockstedt über Jahrzehnte bis heute mitgeprägt habe.

„Die Siedler wussten nicht, dass sie mit ihrer Arbeit die Grundlagen für eines der bedeutendsten Kartoffelanbaugebiete in Schleswig-Holstein legten“, fuhr Jabusch fort. So solle der Gedenkstein auch nachfolgenden Hohenlockstedter Generationen wichtige Hinweise auf der Suche nach ihren geschichtlichen Wurzeln geben.

Der Gedanke, diesen Abschnitt der Ortsgeschichte nach außen sichtbar zu würdigen, sei im Verein Kultur und Geschichte einhergehend mit dem Erscheinen des Lockstedter Lager Couriers vom Hohenlockstedter Ortschronisten H. Siegfried Schäfer entstanden. Besonders dankbar zeigte sich Jabusch, dass auch die Vertreter der Ortschaften ihre Unterstützung zusagten. Anschließend war es Bürgermeister Jürgen Kirsten, der noch einmal an die zurückliegenden 95 Jahre erinnerte. „Um das Ziel der Siedler zu erreichen, war nicht nur Ausdauer, Fleiß und harte Arbeit nötig, sondern auch Schweiß.“ Noch heute könne man sehen, was der Boden in und um Hohenlockstedt hergebe.

Ehe Günther und Elke Krause als Nachkommen einer Siedlerfamilie gemeinsam mit der Kartoffelkönigin Nadine Siebert und deren Prinzessin Frederike Moldrecht den Fels enthüllten, dankte Jabusch allen, die dieses Projekt unterstützt haben.

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