Gute Leistungen : Sieben Azubis verkürzen Lehrzeit

Die frisch gebackenen Elektroniker für Automatisierungstechnik mit den Mitgliedern des Prüfungsausschusses vor dem Eon-Schulungsgebäude im Kernkraftwerk Brokdorf.
Die frisch gebackenen Elektroniker für Automatisierungstechnik mit den Mitgliedern des Prüfungsausschusses vor dem Eon-Schulungsgebäude im Kernkraftwerk Brokdorf.

Vorzeitige Freisprechung für Elektroniker für Automatisierungstechnik im Kernkraftwerk Brokdorf.

shz.de von
11. Juni 2014, 12:15 Uhr

Am Vormittag hatten sie noch beim letzten Teil ihrer Gesellenprüfung im Kernkraftwerk Brokdorf um die entscheidenden Punkte gerungen – am Mittag konnten alle sieben Auszubildenden erleichtert durchatmen. Sie hatten ausnahmslos ihre Prüfung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik (EAT) bestanden. Die Zeugnisse nahmen sie aus der Hand von Petra Zimmermann von der Industrie- und Handelskammer zu Flensburg, vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, Rudolf Sachnik, und Berufsschullehrer Peter Westphal-Nagel vom Berufsbildungszentrum Dithmarschen in Meldorf entgegen.

Das Besondere an diesem Tage: Alle sieben Auszubildenden hatten ihre Prüfung wegen besonders guter Leistung nach einer um ein halbes Jahr verkürzten Ausbildungszeit bestanden – und das mit durchaus guten Ergebnissen. Bester unter den Besten war Finn Paul Harders, der nach seiner Ausbildung im Eon-Kernkraftwerk Brokdorf die Prüfungsnote „sehr gut“ erhielt. Mit ihm bestanden die weiteren Eon-Lehrlinge Momme Reese, Alexander Schröder, Kennet Treptow und Kevin Wrigge sowie die Bayer-Lehrlinge Justin Jannik Hermes und Yannic Schlüssel ihre Gesellenprüfung nach nur dreijähriger Ausbildungsdauer.

Der stellvertretende Leiter des Kernkraftwerks, Carsten Müller, lobte den Einsatz der Jugendlichen, die viel Engagement gezeigt hätten und die jetzt mit der bestandenen Prüfung belohnt worden seien. Müller dankte den Mitgliedern der Prüfungskommission ebenso wie den Ausbildern und Eltern und wünschte den frischgebackenen Elektronikern einen guten Start in die Berufswelt. „Bleiben Sie nicht nur in Steinburg und Dithmarschen, sondern gehen Sie auch in die Welt hinaus und lernen Sie ständig dazu“, ermahnte er die jungen Männer.

Petra Zimmermann als Aus- und Weiterbildungsberaterin der IHK sprach bei den sieben Prüfungsteilnehmern von den glorreichen Sieben. Auf ihrem weiteren Weg im Berufsleben sei alles möglich. „Das liegt jetzt bei Ihnen“, machte sie den jungen Männern bewusst. Ihren guten Wünschen schlossen sich Rudolf Sachnik als Vorsitzender der Prüfungskommission und BBZ-Berufsschullehrer Peter Westphal-Nagel an. Sachnik dankte bei dieser Gelegenheit dem Kernkraftwerk Brokdorf, in dem man die Prüfungen unter optimalen Bedingungen habe durchführen können.


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