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Norddeutsche Rundschau

13. Dezember 2017 | 07:16 Uhr

Feierstunde : Sie erfüllen das DRK mit Leben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Hohenfelder Ortsverein feierte mit vielen Gästen sein 100-jähriges Bestehen. Eigentlich kam die Geburtstagsfeier einige Monate zu spät, denn der Ortsverein wurde bereits am 15. Januar 1913 als Vaterländischer Frauenverein gegründet.

100 Jahre DRK-Ortsverein Hohenfelde. Dieses Jubiläum wurde ausgiebig im Zelt am Hohenfelder Sportplatz gefeiert. Orstvorsitzende Frauke Steffen-Röpcke begrüßte dabei zahlreiche Mitglieder und Gäste, unter ihnen den DRK-Kreisvorsitzenden Rolf Schamerowski, Bürgeremeisterin Marion Gaudlitz, die stellvertretende Amtsvorsteherin Helga Ellerbrock sowie Vertreter der Hohenfelder Vereine und Organisationen.

Eigentlich kam die Geburtstagsfeier einige Monate zu spät, denn der DRK-Ortsverein wurde bereits am 15. Januar 1913 als Vaterländischer Frauenverein gegründet. „Doch im Sommer lässt es sich besser feiern und wir konnten das Zelt, das extra für das Kindergrün aufgebaut wurde, mit benutzen“, erklärte Frauke Steffen-Röpcke.

Als seine Hauptaufgabe sah der 1913 gegründete Verein die Hilfe für in Not geratene Familien an. Wo Krankheit und Armut in der Gemeinde es erforderlich machten, boten die damaligen Helferinnen ihre Samariterdienste an. Heute haben sich die Aufgaben des DRK vor Ort geändert. Das Organisieren von Blutspendeterminen und Mithilfe bei Veranstaltungen stehen im Vordergrund.

„Wir vom Kreisvorstand sind glücklich, dass es noch 45 Ortsvereine im Kreis Steinburg gibt. Diese Ortsvereine erfüllen das DRK mit Leben und erzeugen ein Zusammengehörigkeitsgefühl bei den Mitgliedern“, sagte Kreisvorsitzender Rolf Schamerowski. Er betonte allerdings auch, dass es immer schwieriger werde, Personen für die Vorstandsarbeit zu finden. Bürgermeisterin Gaudlitz überbrachte die Glückwünsche der Gemeindevertretung und der Verwaltung. Sie bedankte sich bei den DRK-Mitgliedern für das soziale und gesellschaftliche Engagement in Hohenfelde. „Das DRK ist in unserer Gemeinde nicht anonym, sondern immer zum Greifen nah“, lobte die Bürgermeisterin die Arbeit des Ortsvereins. Das engagierte Ehrenamt sei nicht mit Geld zu bezahlen. Auch die stellvertretende Amtsvorsteherin Helga Ellerbrock bezeichnete das DRK als wichtige Komponente in der Dorfgemeinschaft.

Für das musikalische Rahmenprogramm der 100-Jahr-Feier sorgten der zehnjährige Janus Andresen aus Herzhorn mit seiner Harmonika und der Horster Chor „Zwischentöne“. Janus hatte seine Schwester Dina mitgebracht, und beide sangen sich in die Herzen der Zuhörer. Verstärkt durch einige Erwachsene bot der Jugendchor „Zwischentöne“ unter der Leitung von Heinke Hachmann-Köhnke Ausschnitte aus seinem Repertoire. Alle Akteure wurden mit herzlichem Applaus bedacht.

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