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Auto und Verkehr : Sicherheitsduell auf dem Flugplatz

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Deutschlands bester Autofahrer wird gesucht / Vorentscheidung vom 7. bis 11. April auf dem Hungrigen Wolf

shz.de von
erstellt am 03.Apr.2014 | 12:00 Uhr

Eltern, die sich an den Türgriff der Beifahrertür klammern und mit den Füßen mitbremsen, wenn Sohn oder Tochter fahren oder der schiefe Seitenblick des Partners, beim fünften Einparkversuch – fast jeder Autofahrer kennt diese oder ähnliche Situationen. Vielen ist das ein Ärgernis, denn immer schwebt die gleiche Frage im Raum: Wer ist der bessere Autofahrer?

In Hohenlockstedt kann das Streitthema von Montag bis Freitag, 7. bis 11. April, mit Spaß angegangen werden. Dann lädt Auto Bild zum Sicherheitsduell auf dem Flugplatz auf das Gelände des Verkehrsinstituts Nord ein. Diesmal kann jeder kommen, auch ohne Voranmeldung. Gefahren wird im angegebenen Zeitraum täglich von 10 bis 20 Uhr. Der Test dauert circa eine Stunde. Das eigene Fahrzeug wird dabei nicht beschädigt. Für die Suche nach Deutschlands bestem Autofahrer werden durch die Veranstalter Autos (Ford Fiesta) gestellt. Darüber hinaus gibt es viel zu gewinnen: Zum Beispiel einen Ford EcoSport, einen Ford Fiesta, Reisen, Reifen und Werkstatt-Gutscheine. An jedem Tag werden Tagessieger ermittelt, die sich direkt für das Finale am 1./2. August in Baden-Baden qualifizieren. Zusätzlich starten dort noch die zehn bestplatzierten Damen aller sechs Vorentscheidungen.

Das Sicherheitsduell besteht im 26. Jahr mit Unterstützung des Deutschen Verkehrssicherheitsrates. Um die Teilnahme ohne Voranmeldung zu ermöglichen, gibt es allerdings kein komplettes Sicherheitstraining mehr. Die Teilnehmer erwarteten dafür vier Aufgaben, die man zum Teil vorher üben könne, erklärt Joachim Walther aus der Chefredaktion der Auto Bild. Zielbremsung auf einer „Dartscheibe“, Einparken, Bremsen und Ausweichen vor einem Hindernis stünden auf dem Programm. Doch zunächst gelte es, den Theorietest zu bestehen, um weiterzukommen. Die Aufgaben seien als „K.o.-Runden“ organisiert. „200 bis 300 Leute am Tag können wir schaffen“, so Walther.

Mit dabei sind auch Fielmann-Optiker. Sie testen kostenlos die Kurz- und Weitsichtigkeit. Der mobile Augen-Service wird jeweils von 10 bis 18 Uhr angeboten und beinhaltet auch einen ausführlichen Brillen-Check. Hierzu gehören Reparatur, Reinigung und Anpassung von mitgebrachten Brillen. „Auch für Brillenträger ist ein regelmäßiger Test der Sehfähigkeit wichtig. Viele Verkehrsteilnehmer merken gar nicht, wann es Zeit für eine neue Brille wird“, erklärt Julia Kerl vom Organisationsteam des Fielmann-Sehtestmobils. Gerade im Straßenverkehr kann gutes Sehen lebenswichtig sein: Etwa 300 000 Verkehrsunfälle pro Jahr sind laut Schätzungen des BVA auf unzureichende Sehschärfe zurückzuführen.

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