zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 11:41 Uhr

feuerwerk : Sicherheit geht vor

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bürger sollten Abbrennverbot in Glückstadt beachten

shz.de von
erstellt am 31.Dez.2013 | 15:45 Uhr

Der Verkauf von Raketen, Böllern und Feuerwerksbatterien hat begonnen. Doch wer sich mit bunter und lauter Pyrotechnik eindecken möchte, sollte erst schauen, ob er in seinem Wohnumfeld überhaupt Knaller zünden darf. Grund: Für einige Stadtbereiche innerhalb Glückstadts besteht nämlich ein Abbrennverbot. Danach ist es verboten, 210 Meter rund um Grundstücke mit Reetdachhäusern Raketen aufsteigen zu lassen. Beim Abbrennen von Böllern oder Bodenfeuerwerk ist zu weich gedeckten Gebäuden immerhin noch ein Sicherheitsabstand von 50 Meter einzuhalten.

Und Reetdachhäuser kommen in Glückstadt häufiger vor, als man denkt. Sie befinden sich beispielsweise am Neuendeich, in Glückstadt Kimming, in der Steinburgstraße kurz vor dem Krankenhaus, aber auch in der Pentzstraße (ehemalige Jugendherberge), im Kleinen Janssenweg, An der Chaussee sowie in der Stadtstraße.

„Anwohner in diesen Straßen sollten sich vorher mit den Örtlichkeiten dieser besonders brandgefährdeten Gebäude vertraut machen und ihr Feuerwerk in der Silvesternacht außerhalb des einzuhaltenden Sicherheitsabstandes abbrennen“, lautet auch in diesem Jahr die dringende Bitte von Bürgermeister Gerhard Blasberg. Schließlich habe das Abbrennverbot nichts mit Spielverderberei zu tun, sondern es gehe ausschließlich um die Sicherheit von Hab und Gut der Glückstädter. „Versetzen Sie sich in die Lage eines Reethausbesitzers und verhalten sich so, wie Sie es in einem solchen Fall auch von Ihren Mitmenschen erwarten“, hofft der Bürgermeister auf Beachtung des Abbrennverbotes durch die Glückstädter.

Zusätzliche Einschränkungen beim Feuerwerk bestehen weiterhin im Glückstädter Gewerbegebiet sowie rund um die Firma Steinbeis-Papier GmbH & Co. KG. Aufgrund des auf dem Gelände gelagerten Altpapiers besteht hier weiterhin rund um das Betriebsgelände eine höhere Brandgefahr. Entsprechend sind aufsteigende Raketen am Rethövel, in der Neutorstraße, Am Schwarzwasser sowie entlang der Stadtstraße bis zum Kreisel und im weiteren Verlauf an der Herrenweide sowie im Neuland verboten.

„Die Polizei wird alle betroffenen Bereiche besonders im Auge haben und Verstöße auch zur Anzeige bringen“, erklärt der stellvertretende Polizeistationsleiter Gero Gloy.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen