Wettbewerb : Sichere Fahrer mit heißer Fracht unterwegs

Pokalgewinner (von links): Torsten Baum, Klaus-Peter Wöbke und Sönke Rattay. Dahinter: Sicherheitschef Stefan Pein und Werkleiter Rainer Keiemburg. Die Burger Spedition Schatowitz bekam ebenfalls einen Pokal im Sicherheitswettbewerb.
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Pokalgewinner (von links): Torsten Baum, Klaus-Peter Wöbke und Sönke Rattay. Dahinter: Sicherheitschef Stefan Pein und Werkleiter Rainer Keiemburg. Die Burger Spedition Schatowitz bekam ebenfalls einen Pokal im Sicherheitswettbewerb.

Das Brunsbütteler Total-Werk möchte die Transporte mit rund 180 Grad heißem Bitumen noch sicherer machen und startete 2013 einen Wettbewerb. Jetzt wurden die sichersten Fahrer geehrt.

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14. Februar 2014, 17:00 Uhr

Sicherheit hat einen hohen Stellenwert, wenn es ums Be- und Entladen sowie den Transport von rund 180 Grad heißem Bitumen im Tanklaster geht. Das Brunsbütteler Total-Werk wollte die Lkw-Fahrer zu noch mehr Sorgfalt ermuntern, als sie ohnehin schon an den Tag legen, und startete einen Wettbewerb. 602 Lkw-Fahrer beteiligten sich.

„Das sind 90 Prozent der deutschen Bitumen-Fahrer“, freute sich der bei Total für Transportsicherheit zuständige Jörg Bley gestern bei der Siegerehrung. Er hatte den Wettbewerb im vorigen Jahr initiiert.

Die teilnehmenden Fahrer wurden in den vergangenen zwölf Monaten immer wieder kontrolliert, ob sie alle Sicherheitsbestimmungen einhalten. Dafür gab es Punkte. Die meisten sammelte Torsten Baum (Spedition: Bitter). Außer einem Pokal erhielt er einen Gutschein über 500 Euro. Zweitplatzierter war Klaus-Peter Wöbke (Schatowitz). Er bekam 300 Euro. Und 200 Euro gab es für Sönke Rattay (Hoyer Bitumen-Logistik). Sigi Schatowitz von der gleichnamigen Burger Spedition erhielt für die beste Teamleistung einen Pokal. Und Lkw-Fahrerin Susanne Kern bekam einen Ehrenpreis.

„Die Fahrer sollen davon profitieren, das sie sicher arbeiten“, sagt Stefan Pein, im Brunsbütteler Werk zuständig für Sicherheit und Umwelt, über den Wettbewerb, der in diesem Jahr auch auf ausländische Bitumen-Trucker ausgeweitet wird. Letztlich profitierten alle Beteiligten von einem reibungslosen Transport zwischen Werk und Kunde.

„Vor zehn Jahren ging es darum, die Abläufe zu optimieren, heute geht es um das Verhalten. Jeder muss sich verantwortlich fühlen“, so Werkleiter Rainer Keiemburg. Die – freiwillige – Teilnahme am Wettbewerb trage dazu bei.

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