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Shanghai Nights – Begeisternde Kunststücke Made in China

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Seit nun mehr 25 Jahren verzaubert der Chinesische Nationalcircus mit Charme, Witz, atemberaubender Akrobatik und fernöstlichem Flair das europäische Publikum. Das Ausnahmeensemble aus dem Reich der Mitte ist auch in Deutschland ein Garant für gut gefüllte Veranstaltungssäle geworden. Zu einem festen Anlaufpunkt auf den Gastspielreisen der 30-köpfigen, wechselnden Künstlergruppe, ist das Brunsbütteler Elbeforum avanciert.

Mit einem neuen Programm unter den Namen „Shanghai Nights“ und unter der Leitung des deutschen Produzenten Raoul Schoregge präsentierte sich der Chinesische Nationalcircus nach einem Besuch der Wuppertaler Stadthalle am Donnerstagabend dem Brunsbütteler Publikum. Dies zeigte sich von Beginn an beeindruckt von den Darbietungen, die die Zuschauer auf eine kleine Zeitreise durch das Shanghai der 30er und 40er Jahre des 20. Jahrhunderts führten.

Nahezu übermenschlich wirkten die Kunststücke der chinesischen Akrobaten, die mit einem stets freundlichen Lächeln in den Gesichtern, nicht nur ihre Gliedmaßen in unvorstellbare Positionen verdrehten. Die Darbietungen der hypermobilen Artistinnen, die auch als Schlangenmädchen bezeichnet werden, stehen für die gelebte Einheit von Körper, Geist und Seele. Sie sind mehr als eine Aneinanderreihung spektakulärer Turnübungen, denn die Bewegungen zeichnen Aussagen, Geschichten und Emotionen auf die Bühne, ähnlich wie ein Maler sie auf eine Leinwand bringt, erläuterte Chefchoreografin Sun Qing Qing.

Kraft, Ausdauer und ein enormes Maß an Körperbeherrschung stellten die Künstler darüber hinaus während des Balancierens von kiloschweren Gegenständen und Kunststücken auf Höhenrädern unter Beweis.

Unterlegt mit gefühlvoller Musik und eingebettet in ein stimmungsvolles Licht, samt passenden Bühnenbildern, zählten ebenfalls kleine Tanzeinlagen, Sketche und Kartentricks zu dem neuen Programm. Eine bunte Mischung, die das Publikum rund zweieinhalb Stunden lang fesselte und am Ende des exotischen Abends mit einem begeisterten Applaus belohnt wurde.

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erstellt am 22.Feb.2014 | 05:00 Uhr

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