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DRK feierte Jubiläum : Seniorenzentrum auch heute „ein Prachtbau“

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Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Zahlreiche Gratulanten würdigten die DRK-Einrichtung in Wilster während der Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen. Für die Mitarbeiter und die Bewohner gab es zudem ein Sommerfest, die Öffentlichkeit war zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Ein Wort, das der Steinburger DRK-Kreisvorsitzende Rolf Schamerowski vor genau zehn Jahren spontan geprägt hatte, bestätigte jetzt auch Kreispräsident Peter Labendowicz. Bei einem Festakt aus Anlass des zehnten Geburtstages des DRK-Seniorenzentrums Wilster in der Johann-Meyer-Straße wiederholte Labendowicz: „Dieses ist eine Prachtbude!“ Der Geburtstag wurde am Wochenende mit dem Sommerfest und einem „Tag der offenen Tür“ gefeiert.

Der Kreispräsident erinnerte daran, dass vor zehn Jahren der Investor Thorsten Wolfsteller die Idee für dieses Seniorenzentrum an ihn als damaliger Bürgermeister herangetragen und damit offene Türen eingerannt habe. Teile der Politik hätten allerdings noch mühevoll überzeugt werden müssen. Im DRK-Kreisverband als Träger der Einrichtung habe man einen verlässlichen Partner gefunden. Er dankte allen, die das Großprojekt unterstützt und gefördert hätten, und nannte insbesondere den Seniorenbeirat der Stadt, der damals „wie ein Löwe für das Projekt gekämpft hat“. Heute als Kreispräsident sei er stolz auf dieses herausragende Leuchtturmprojekt.

Auch Amtsvorsteher Helmut Sievers gratulierte dem DRK zum Jubiläum des Seniorenzentrums im Namen der Stadt Wilster, der 14 Landgemeinden, des Amtsausschusses und der Verwaltung. Er lobte die „geduldige und fürsorgliche Arbeit“ des Mitarbeiterteams im Umgang mit den alten Menschen. „Der Bau dieser Pflegeeinrichtung war eine goldrichtige und vorausschauende Entscheidung“, sagte Sievers, als er der Einrichtungsleiterin Gisela Hennings ein Geldgeschenk der Stadt und des Amtes überreichte. „Das können wir gut gebrauchen“, meinte sie erfreut und nannte als Verwendungszweck das geplante Hochbeet im Innenhof des Heimes. Es soll von den Bewohnern betreut werden, die diese Aufgabe im Sitzen erfüllen können.

Einleitend hatte DRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Gerke die Gäste, Mitarbeiter und Bewohner in der Cafeteria des Hauses begrüßt. Er freute sich, dass mit Renate Gromke auch die erste Leiterin des Seniorenzentrums ebenso der Einladung gefolgt sei wie die erst im vergangenen Jahr ausgeschiedene Leiterin Inge Krüger. Gerke dankte allen, „die mitgeholfen haben, das Seniorenzentrum so zu etablieren, wie es jetzt etabliert ist“. Sein Dank galt auch den DRK-Ortsvereinen in Wilster und der Wilstermarsch, die immer bemüht seien, das Produkt DRK in der Region voranzubringen. Saubere Netzwerke und eine fruchtbare Zusammenarbeit aller Beteiligten seien wichtige Bestandteile eines erfolgreichen Wirkens. In diesem Sinne richtete er einen weiteren Dank an alle Mitarbeiter, die den Heimbewohnern ein schönes und glückliches Zuhause bereiten. Kreisvorsitzender Rolf Schamerowski erinnerte an die mühevolle Aufbauarbeit vor zehn Jahren. Er würdigte deshalb in besonderem Maße den Einsatz von Renate Gromke und Inge Krüger, die maßgeblich zu den bisherigen Erfolgen beigetragen hätten. Man wolle allerdings nicht auf dem Erreichten stehen bleiben, versicherte Schamerowski. Es werde in absehbarer Zeit zu einem Verbund mit weiteren DRK-Heimen im Kreis Segeberg kommen. Damit werde man zu einer Größenordnung finden, die möglicherweise zukunfts- und wegweisend für Schleswig-Holstein sein könne.

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erstellt am 01.Sep.2013 | 16:39 Uhr

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