Seniorenpolitik – Strategien für die Zukunft erarbeiten

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04. Juli 2014, 10:54 Uhr

„Zukunftsorientierte Seniorenpolitik“ – Baustein einer politischen Sonntagsrede? Falsch, hinter dem Projekttitel der Bertelsmann Stiftung verbirgt sich ganz konkretes Handeln: Angesichts der Herausforderung einer alternden Gesellschaft sind Bürger aus dem gesamten Amtsbereich Kellinghusen gefordert, sich Gedanken über das zukünftige Miteinander in der Region zu machen. Im Rahmen des Workshops „Seniorenpolitik“ am Sonnabend, 27. September von 10 bis 18 Uhr im Brokstedter Bürgerhaus können Einwohner Ideen und Vorschläge dazu liefern. „Altersübergreifend sollen Strategien erarbeitet werden, wie wir auch in Zukunft gut im ländlichen Raum leben können“, sagt Clemens Preine.

Ausdrücklich bittet der Amtsvorsteher auch jüngere Menschen um Mitwirkung. „Erstens werden wir alle alt, und zweitens gehen Themen wie Mobilität, Nahverkehr, Versorgung und Wohnen jeden etwas an,“ so Preine.

„Wir wünschen uns ein starkes bürgerschaftliches Engagement“, stellt auch Koordinator Horst Nitz als erstes Ziel heraus. Den Startschuss für das Bertelsmann-Projekt hatten die Mitglieder des Amtsausschusses mit einem einstimmigen Beschluss gegeben. Seither erfolgten zwei Treffen einer Lenkungsgruppe mit zahlreichen Akteuren aus Politik, Verwaltung, von Vereinen und Verbänden. Auf Einladung des Amtsvorstehers nahmen daran auch die von der Stiftung gestellten Moderatoren Holger Wittig-Koppe und Bettina Süphke teil. Die Experten begleiten den gesamten Workshop-Prozess und werden auch in Brokstedt dabei sein. „Im Rahmen von zwei Treffen haben wir die nötige Vorarbeit geleistet“, erklärt Nitz. Zum Workshop „Seniorenpolitik“ im Brokstedter Bürgerhaus sind neben den Bürgern die Bürgermeister der amtsangehörigen Gemeinden eingeladen. Teilnehmen werden außerdem Vertreter der Aktivregion, der Kirchen, der Seniorenbeiräte sowie von Ehrenamtsverbänden, Selbsthilfegruppen, Volkshochschulen, Feuerwehren, Sport- und Gewerbevereinen, Wohnungsunternehmen sowie Jugendgruppen.


>Anmeldungen für den Workshop nimmt bis Freitag, 18. Juli Jürgen Rebien vom Amt Kellinghusen, Telefon 370118, E-Mail Juergen.Rebien@Amt-Kellinghusen.de entgegen.

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