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Seniorenkreis: Spontaner Besuch bei Kerzenschein

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 21.Dez.2013 | 05:00 Uhr

„In der Weihnachtsbäckerei gibt’s so manche Leckerei.“ Aus vollen Kehlen schmetterten Kinder das beliebte Weihnachtslied im Gemeindehaus in der Kastanienallee. Für ihre Überraschungs-Gesangseinlage ernteten die Drei- bis Sechsjährigen aus der Nachmittagsgruppe der Kita Stechelsweg unter Trägerschaft des Vereins für Gemeindepflege (VfG) begeisterten Applaus von ihren älteren Zuhörern.

„Die Senioren treffen sich regelmäßig mittwochs“, erklärt Tanja Korn, Assistentin der VfG-Geschäftsführung. Den spontanen Besuch beim adventlichen Beisammensein im Kerzenschein hatte Kita-Leiterin Berit Knudsen gemeinsam mit der Kollegin Heike Seidler organisiert. Unterstützt wurde die musikalische Darbietung durch das Gitarrenspiel von Kita-Praktikant Kenneth. Gerührt nahmen die Teilnehmer des Seniorenkreises anschließend aus Kinderhand liebevoll verpackte Weihnachtsknabbereien sowie kleine Weihnachtssterne entgegen. Die Nachmittage für ältere Mitbürger sind eine feste Einrichtung unter dem Dach des VfG. Rund ums Jahr betreut VfG-Mitarbeiterin Angela Kannenberg die Treffen im Gemeindehaus der evangelischen Kirche. Jahreszeitliche Themen sowie Gesang, Spiele, Gedächtnistraining und natürlich der gemütliche Klönschnack bei einer Tasse Kaffee sind feste Bestandteile des Programms. „Zuweilen bauen wir auch kleine Sporteinheiten mit ein“, sagt die ausgebildete Fachfrau Kannenberg. Bei ihrer Aufgabe unterstützt wird sie von den ehrenamtlichen Helferinnen Anke Rickers und Tina Müller.

Zu Gast ist an diesem Nachmittag auch Stadtjugendpfleger Karsten Hanstein, Vertreter des Kooperationspartners Mehrgenerationenhaus/Jugendkulturhaus „Die Bude“. Die Verbindung zwischen beiden Einrichtungen sei bereits geknüpft, unterstreicht Hanstein. Insbesondere in der Seniorenarbeit sehe er gute Perspektiven für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Das MGH biete seit langem auch Seniorennachmittage, erklärt Hanstein. Ehrenamtliche Vertreter von Vereinen und Verbänden schenkten dort zwar Kaffee aus. „Hinsichtlich der Gestaltung des Nachmittags und der Wegstrecke zum Haus in der Schulstraße wird den Besuchern aber ein hohes Maß an Selbständigkeit abverlangt.“

Da sich dies mit fortschreitendem Alter verändere, biete das VfG-Angebot mit seiner intensiven Betreuung eine gute Alternative, um weiterhin am öffentlichen Leben teilzuhaben. „Zumal für die Besucher ein Haus-zu-Haus-Fahrdienst der Pflegediakonie bereit steht“, ergänzt Korn. Im Sinne der älteren Mitbürger dürfte außerdem die vorgesehene enge Zusammenarbeit hinsichtlich gemeinsamer Veranstaltungen sein. „Zum Beispiel können wir Ausflüge prima zusammen gestalten und durchführen“, sagt Hanstein. Mit eingebunden werden sollen zukünftig auch die umliegenden Gemeinden.

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