zur Navigation springen

Probleme mit zu langen Wegen : Senioren klagen über Halte- und Parkverbote in der Stadt

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Der Seniorenbeirat Wilster macht auf zunehmende Probleme mit Halte- und Parkverboten in der Stadt aufmerksam. Im Neubaugebiet Am Brook müssen Besucher oder auch Pflegedienste außerhalb parken und zum Teil lange Wege gehen.

Zunehmende Probleme mit Halte- und Parkverboten im Stadtgebiet hat der Seniorenbeirat beklagt. In der jüngsten Sitzung im Amt Wilstermarsch wies der Vorsitzende dieses Gremiums, Jochen Meiforth, beispielhaft auf das Neubaugebiet Am Brook hin. Dort ist für das gesamte Gebiet ein absolutes Halteverbot ausgeschildert worden.

„Der Pflegedienst darf hier mit seinen Einsatzfahrzeugen nicht halten“, kritisierte Meiforth. Den Pflegekräften werde zugemutet, stattdessen den Parkplatz neben der Zufahrt von der Allee vor dem Sportplatz Brook zu nutzen. „Das ist zu weit, um mit dem Pflegekoffer zum Patienten zu laufen. Noch schlimmer, wenn es in Strömen regnen“, machte Meiforth die unhaltbare Situation bewusst.

„Wir haben keine Sonderrechte“, sagte in diesem Zusammenhang der Postzusteller gegenüber unserer Zeitung, der in dem Gebiet gestern unterwegs war. Er hält Haus bei Haus, um Briefe und Pakete zuzustellen. „Wenn das nicht mehr erlaubt ist, müssen sich die Leute ihre Post abholen“, zeigte er eine Alternative auf, mit der wohl kein Anlieger einverstanden wäre. Dabei gäbe es durchaus Bereiche, in denen man kurzzeitig halten könnte. Vor oder hinter den Bauminseln in der Fahrbahn könnte zum Beispiel geparkt werden, ohne andere zu behindern. Die Autos wären wohl kaum breiter als die Pflanzlöcher.

Damit würde auch die Situation für Pflegedienste erleichtert. Zumal es in der Vergangenheit wiederholt im Bereich des Halteverbots dazu gekommen sein soll, dass die Parksünder mit einem Knöllchen zur Kasse zu gebeten wurden. Der Seniorenbeirat wünscht sich nun, dass Politik und Verwaltung handeln, um die Parksituation zu entschärfen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen