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Neues Live-Event : Selbstmach-Festival „Rock’n’Dock

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Von Metal bis Hip Hop – Besuch der Veranstaltung in Glückstadt wird nur mit Online-Anmeldung möglich sein.

von
erstellt am 23.Aug.2015 | 16:04 Uhr

Sie haben einen Spendenlauf auf dem Laufband organisiert und mit einem amerikanischen Schulbus Werbung gemacht. Trotzdem ist es dem achtköpfigen Organisationsteam um Marc-André Duffeck und Fabian Liening nicht gelungen, das nötige Geld für ein öffentliches Festival aufzutreiben. Davon lassen sich aber weder die jungen Leute noch Mitorganisator Marian Prill beeindrucken.

Das erste Glückstädter Selbstmach-Festival „Rock’n’Dock“ findet am Sonnabend, 29. August, von 12 bis 24 Uhr auf der Docke statt. Jeder, der kommen will, muss sich online und kostenlos selber auf die Gästeliste setzen. „So behalten wir die Kontrolle über die Gästezahlen“, erklärt Prill. „Als wir das bei Facebook bekannt gegeben haben, hat das erst einmal für Diskussionen gesorgt“, erzählt Prill. „Schließlich steht der Mitmach-Charakter im Vordergrund, über die Musik und den Titel des Festivals konnte online abgestimmt werden. Und jetzt soll das Festival nur für geladene Gäste sein?“.

Zwar haben die Festival-Gründer durch Sponsorengelder genügend Mittel, um die Bühnentechnik und die Plakatierung in der Stadt zu finanzieren, nicht aber, um die Auflagen des Ordnungsamtes zu erfüllen.

Im kommenden Jahr wollen er und sein Team dann aber richtig durchstarten. Denn ihr Ziel ist es, eine Festivalserie zu etablieren, die in rund zehn Jahren an das „Wacken Open Air“ heranreichen kann. Ein hochgestecktes Ziel, das Prill aber durchaus für realistisch hält: „Die meisten Leute haben nicht auf dem Schirm, was über das Internet möglich ist. Mit dem richtigen Know-how kann man über die sozialen Netzwerke eine riesige Meute erreichen.“ Noch während des Festivals soll jeder Teilnehmer das Geschehen aus seiner Perspektive mit der Handykamera aufzeichnen und das Filmmaterial auf einem zentralen Rechner abspeichern. Aus dem gesamten Schnittmaterial, dessen Länge Prill schon jetzt auf mehrere Tage schätzt, soll ein Werbefilm zusammengeschnitten werden, mit dem das Team noch in diesem Jahr auf Sponsorensuche gehen will. „Außerdem wollen wir so früh wie möglich mit dem Kartenverkauf beginnen“, erklärt Prill. „Schließlich ist das ein tolles Weihnachtsgeschenk.“

Bei der Festival-Premiere in der kommenden Woche rechnet er mit 150 bis 250 Besuchern. Online hatten bereits im Vorfeld zahlreiche Interessierte darüber abgestimmt, dass die Musikrichtung „Querbeet“ sein soll. Prill: „Von Rock und Metal über Hip Hop bis hin zu Punk wird alles vertreten sein. In Zukunft wollen wir das Festival aber auch für ältere Semester attraktiver machen und Volksmusik- oder Schlagergruppen auftreten lassen.“ Die meisten Musiker kommen aus der Region, eine Band sogar aus Glückstadt. Sie alle sind noch unbekannt und freuen sich auf die Gelegenheit, ihr Talent vor einem großen Publikum zu beweisen. „Das sind alles passionierte Musiker, die voll hinter dieser Idee stehen.“ Ursprünglich hatte Prill auch schon die Zusage des bekannten Komikers und Musikers Wigard Boning. „Aber leider konnten wir sein Honorar dann doch nicht aufbringen. Vielleicht klappt es damit ja im nächsten Jahr.“ Für Prill selber ist das Rock’n’Dock-Festival sein erstes Event dieser Art. „Deshalb bin ich umso gespannter.“

In den kommenden Jahren könnte sich das Team durchaus vorstellen, auch Zeltmöglichkeiten anzubieten – wie sich das für ein echtes Festival gehört. „Aber das müssen wir erst einmal mit der Stadt klären.“

 

>Unter www.glueckstadt.deutschehandarbeit.de/festival können sich Interessierte auf die Gästeliste des Festivals am Sonnabend, 29. August, setzen lassen. Die Anmeldung ist kostenlos und unverbindlich.

 

 

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