Selbstgemacht: Spezialitäten aus der Schlachterei

Vor der Schlachterei in der Schlachterstraße (von links): Ingo und Margret Klapper mit ihren Mitarbeiterinnen Jutta Holz und Petra Sobottka.  Foto: Reimers
Vor der Schlachterei in der Schlachterstraße (von links): Ingo und Margret Klapper mit ihren Mitarbeiterinnen Jutta Holz und Petra Sobottka. Foto: Reimers

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03. August 2013, 05:59 Uhr

Glückstadt | Zum ersten Mal küssten sie sich im Kühlhaus der Schlachterei Pingel. Ingo Klapper war damals Schlachtergeselle, sie Lehrling. Es war der Beginn einer neuen Ära: Margret und Ingo Klapper heirateten und übernahmen die Schlachterei - samt Kühlhaus. Ihre Chefs Margret und Bernhard Rupprecht hatten damals keinen Nachfolger und boten ihnen das Geschäft an.

Ehepaar Klapper und Tochter Stefanie (26) feierten jetzt das 25-jährige Bestehen ihrer Schlachterei, die noch immer den Namen der Vorvorbesitzer "Pingel" trägt. Viele Kunden und auch Familie Rupprecht waren gekommen, um zu gratulieren.

Ingo Klapper (56) ist der einzige Schlachtermeister in Glückstadt, der alle Wurstwaren selbst produziert. Als Delikatesse gilt sein Schinken, den er im eigenen Ofen mit Buchenholz räuchert. Das Gleiche gilt für seinen gekochten Schinken, den er persönlich mit Garn umwickelt und formt.

Das Fleisch kommt ausschließlich aus der Region. Die Schweine werden bei Bauer Reimer Asbahs in Elskop groß. Die Rinder werden in Seestermühe geschlachtet und kommen unter anderem aus Kollmar.

Für Ingo und Margret Klapper (52) ist Qualität selbstverständlich. Gastronomen und die Herbergseltern der Jugendherberge kaufen bei ihnen ebenso wie viele Bürger. Und sie sind für alle Wünsche offen, so auch, wenn es um einen Partyservice geht.

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