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Jubiläum : Seit 40 Jahren Spiel, Satz und Sieg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Beim ersten Aufschlag am 18. August 1973 hatte der Lägerdofer Tennicclub nur zwei Hartplätze. Mittlerweile hat sich der Club zu einem etablierten Verein gemausert und schaffte es 2006 sogar mit einem guten Platz in die Landesliga.

Vor 40 Jahren taten sich in Lägerdorf 50 Tennis-Enthusiasten zusammen und gründeten den Lägerdorfer Tennisclub (LTC). Das war zu einem Zeitpunkt, als der von Boris Becker und Steffi Graf ausgelöste Tennisboom in Deutschland noch in weiter Ferne lag. Was den Verein über die vielen Jahre hinweg ausgemacht hat, formulierten die Vorstandsmitglieder Oswin Seifert (1. Vors.) und Werner Teggatz (2. Vors.) im vergangenen Jahr in der von ihnen verfassten „LTC-Agenda 2013“: „Der Club ist getragen von dem Ziel, im Breitensport ein familiärer, sportlich orientierter, jeder Altersgruppe gegenüber offener und kommunikativer Treffpunkt zu sein. Vor allem die Ausbildung, Förderung und Talentsuche der Jugendlichen findet Ausdruck in der Betreuung durch qualifizierte Trainer.“

Von Anfang an spielte sich das Clubleben auf dem Vereinsgelände im Mittelweg ab. Dort, wo vormals der Lokschuppen mit Badehaus und Duschen der Firma Alsen und ein ehemaliger Geflügelhof standen, befinden sich jetzt auf dem von der Gemeinde Lägerdorf gepachteten Gelände sechs Tennisplätze und das Clubhaus. Erstmals aufgeschlagen wurde auf der Anlage, die zur Gründungszeit aus lediglich zwei Hartplätzen bestand, am 18. August 1973.

Damals trat der LTC mit drei Herren-, zwei Jugend- und zwei Jungenmannschaften sowie mit einem Mädchenteam zu den Punktspielen an. Heute gibt es noch eine Herren-Bezirksklassenmannschaft für Tennisspieler im Alter von 20 bis 25 Jahren sowie eine Mannschaft Herren-60, die zusammen mit dem TSV Kremperheide eine Verbandsligamannschaft bildet. Hinzu kommt eine Herrenhobbymannschaft, die mit sieben Vereinen im Bereich Elmshorn eine Punktrunde austrägt.

Der Verein sei, so Teggatz, mit seinem Herren-55-Team „stetig aufgestiegen“: „2006 gab es für uns mit Platz vier in der Landesliga die höchste Platzierung.“ Mitgekämpft um die Punkte hatten damals Herbert Teggatz, Werner Teggatz, Werner Schwarzkopf, Dieter Wüstenberg und Richard Siewert. Lange hielt der Erfolg nicht an – 2008 mussten die Lägerdorfer die Klasse wieder verlassen. Von allen Aktiven ist Werner Schwarzkopf am längsten dabei. Er ist zudem das einzige Gründungsmitglied, das 40 Jahre durchgehend im Punktspielbetrieb steht.

Von einem ganz anderen Alter sind Emma Gustke und Dana Krassow. Die neun- beziehungsweise zehnjährigen Mädchen trainieren derzeit unter der Anleitung von Moritz Kuhn und können schon erste Erfolgen vorweisen: Während sich Emma Gustke im vergangenen Jahr den Kreismeistertitel erkämpfte und bei den Landesmeisterschaften Achte wurden, feierte Dana Krassow Platz zwei bei den Titelkämpfen auf Kreisebene.

„Ohne Jugend geht nichts. Sie soll unseren Sport weiter tragen“, betont Oswin Seifert. Deshalb habe Moritz Kuhn auch eine wichtige Stellung. „Er soll die Jugendarbeit im Verein ausbauen.“ Erste Früchte hat sein Wirken bereits getragen: „Moritz hat nach und nach für Mitgliederzuwachs gesorgt und die Herrenmannschaft für die Bezirksklasse aufgebaut, und er hat Emma Guske und Dana Krassow zu Erfolgen geführt.“

Doch der Tennissport steht nicht allein im Angebot des LTC: Es gibt ein Fitnessangebot und Tanzen. Stolz ist der Verein auch auf die Kooperationen mit der Liliencronschule und den Kindergärten Regenbogen und Zauberranke. Während die vierte Klasse der örtlichen Schule im Rahmen des Sports Tennisunterricht erhält, verbringen die Kindergartenkinder ihren „Outdoor-Tag“ auf der Tennisanlage und werden dort mit Schlägern und Bällen vertraut gemacht. Zudem beteiligen sich die Lägerdorfer an den Kampagnen „Alkoholfrei Sport genießen“, unterstützt von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Deutschen Olympischen Sportbund.

Zum Vorstand gehören: Oswin Seifert (1. Vorsitzender), Werner Teggatz (2. Vorsitzender), Hilde Springer (Schatzmeisterin), Werner Schwarzkopf (Sportwart), Horst jeworek (Schriftführer), Moritz Kuhn (Jugendwart), Timo Böthern (Jugendwart), Horst Wulf und Dieter Baese (Anlagenwarte).

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erstellt am 22.Aug.2013 | 11:33 Uhr

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