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Wassersport in Brunsbüttel : Segler bauen neue Anlegestege

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Investition in die Schlengelanlage bei den Mitgliedern der Seglervereinigung umstritten: Kritiker befürchten Engpässe am Alten Hafen.

So langsam wird es eng in der Hafenanlage der Brunsbütteler Seglervereinigung. 98 Boote fanden dort im vergangenen Jahr einen festen Liegeplatz. Für neue Boote hat die Vereinsführung zunächst einmal einen Aufnahmestopp verhängt. Doch drei zusätzliche Schlengelanlagen sollen die Belegungssituation etwas entspannen. Eine Entscheidung, die nicht von jedem Bootseigner begrüßt wurde, jedoch durch einen Mehrheitsbeschluss in der Mitgliederversammlung noch in diesem Jahr umgesetzt werden soll.

Kritiker der Schlengelerweiterung äußerten die Befürchtung, dass durch die drei neuen Schlengelanleger, auf westlicher Seite Richtung Mitte des Hafenpriels platziert, der Wendebereich vor dem Pumpwerk so stark verengt wird, dass es zu Schiffskollisionen kommen könnte. Kritik, die die Befürworter der Erweiterung nicht teilten. Ein Feldversuch, zu dem die Vereinsführung im vergangenen Seglerjahr einen Tag lang eingeladen hatte, habe gezeigt, dass der Wendebereich weiterhin eine ausreichende Größe vorweist, um ein Boot sicher drehen zu können. Außerdem sei es in der Vergangenheit öfters vorgekommen, dass wegen zu weniger Liegeplätze in dem selben Bereich sogar vier Boote nebeneinander gelegen hätte, ohne die Wendemöglichkeit negativ zu beeinträchtigen. „Wenn wir dort die drei Ausleger errichten, entspricht das in etwa der Situation die wir haben, wenn die Boote dort im Viererpäckchen liegen“, unterstrich Rainer Gosch.

Der Vorstand machte vor der Abstimmung deutlich, dass die Ausleger die Platzsituation etwas entschärfen könnten. Eine Alternative zu den zusätzlichen Schlengeln wäre nur die Päckchenlage entlang der kompletten westlichen Schlengelanlage.

Einstimmig sprachen sich die Vereinsmitglieder hingegen für die Erneuerung der letzten alten Schlengel auf der Westseite des Alten Hafens aus. Damit findet das 2013 beschlossene Projekt seinen Abschluss, welches den kompletten Austausch, der auf einer Länge von 140 Metern seit den 60er Jahren im Einsatz befindlichen Stege vorsah. Auf der Ostseite des Hafens wurden im vergangenen Jahr die letzten Bootsanleger ausgetauscht. Zur Freude des Vereinsvorstandes fielen die Kosten deutlich geringer aus als ursprünglich kalkuliert. Satte 54  000 Euro konnte der Verein im Vergangenen Jahr einsparen. Die neue Steganlage gilt unter anderem als wartungsfreundlicher.

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