Seemannsmission: Spenden ermöglichen neuen Mini-Bus

Die Seemannsdiakone Leon Meier und Anja Brandenburg-Meier nahmen das neue Auto mit Knut Frisch, Matthias Probst und Frank Schnabel in Empfang (v.l.).
Die Seemannsdiakone Leon Meier und Anja Brandenburg-Meier nahmen das neue Auto mit Knut Frisch, Matthias Probst und Frank Schnabel in Empfang (v.l.).

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10. Oktober 2018, 17:07 Uhr

Mit dem Sommerfest hat die Seemannsmission Brunsbüttel ihren 60. Geburtstag gefeiert, jetzt gab es ein Geschenk auf vier Rädern.

Autohändler Manfred Rau fuhr den silbernen Vivaro Bi-Turbo persönlich auf das Gelände in der Kanalstraße 8 und der Vorsitzende des Fördervereins der Seemannsmission, Knut Frisch, achtete darauf, dass alles gut ging. „Da sind bloß drei Zentimeter jede Seite.“

Zirka ein dreiviertel Jahr hatte es gedauert, bis lokale Sponsoren zur Finanzierung der etwa 32 000 Euro für das Fahrzeug gefunden waren. Dazu beigetragen haben unter anderem die Lotsenbrüderschaften Elbe und NOK I, Brunsbüttel Ports, die Spedition Kruse, die Reederei Satori und Berger, die Rotarier, Opel Rau sowie der Förderverein.

„Die Liegezeiten der Schiffe werden immer kürzer, so dass es wichtig ist, die Seeleute auch in Gruppen schnell zum Einkaufen oder Arzt zu bringen“, erklärte Frisch. Aber es gibt auch die andere Situation, wenn Seeleute auf ihre Heimreise warten. Dann haben sie die Möglichkeit, in einem der Zimmer in der Seemannsmission zu übernachten und die Annehmlichkeiten des Clubs zu nutzen. „Aber drei Tage können dann lang werden.“ Die Clubmitarbeiter würden gerne Ausfahrten mit den Matrosen machen, auch dafür ist ein Auto nötig.

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