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Norddeutsche Rundschau

21. August 2017 | 12:22 Uhr

Neubau : Sechs Millionen für zwei Schulen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ehemalige Jugendherberge soll für Neubau der Steinburg-Schule in Itzehoe weichen. Erweiterung des Regionales Bildungszentrums geplant

Die Steinburg-Schule erhält einen Neubau, das Regionale Berufsbildungszentrum (RBZ) weitere Räume: 6,3 Millionen Euro lässt sich der Kreis Steinburg als Träger dieses Projekt kosten. Gebaut wird am RBZ-Standort am Juliengardeweg in Itzehoe. Mitte 2019 sollen die beiden geplanten Gebäude, die unmittelbar nebeneinander stehen werden, bezugsfertig sein.

Grund des Neubaus ist das marode Gebäude in der Itzehoer Brunnenstraße, in dem die Außenstelle der Steinburg-Schule (Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung) und wenige Teile des RBZ untergebracht sind. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich der Kreistag auf einen Neubau am Juliengardeweg verständigt. Der jetzige Standort wurde zwar auch ins Auge gefasst, dann aber verworfen.

Stadtplaner Klaus Kunert bekam danach den Auftrag, mögliche Standorte und Varianten auf dem RBZ-Gelände zu untersuchen. Sechs Möglichkeiten stellte er jetzt dem Kreis-Bauausschuss vor – von möglichen viergeschossigen Gebäuden bis hin zu zwei eigenständigen Häusern.

Fast einmütig entschieden sich die Politiker für die Variante vier, mit dem sich auch die beiden Schulleitungen einverstanden zeigten, die sich von dem gemeinsamen Projekt eine „gelebte Inklusion“ versprechen. Für die Steinburg-Schule soll dabei auf dem Platz der ehemaligen Jugendherberge, die abgerissen wird, ein zweigeschossiger Neubau (Nutzfläche 614 Quadratmeter) entstehen. Neue RBZ-Räume (814 Quadratmeter) werden im direkt angrenzenden Gebäude Nummer 9 geschaffen, das um ein Geschoss aufgestockt wird. Mit einer Brücke sollen beide Häuser verbunden werden. Klaus Kunert sieht in dieser Variante „gute Bedingungen für Inklusion und Integration“, auch durch eine gemeinsame Nutzung von Fachräumen und Werkstätten. Und mit 6,3 Millionen Euro ist es eine der günstigsten Varianten, die teuerste hätte mit 6,9 Millionen Euro zu Buche geschlagen.

„Für uns ist die Variante vier am Sinnvollsten“, sagte Maren Lutz, Leiterin der Steinburg-Schule. Ursprünglich sei zwar einmal eine Lösung in nur einem Gebäude angedacht gewesen, aber „auch hier ist jetzt Inklusion möglich“. Beide Bauvorhaben sollen nach Wunsch des Bauausschusses gleichzeitig ausgeführt werden. Dies ist jedoch nur eine Empfehlung, das gesamte Projekt muss der Kreistag noch auf seiner Sitzung am 22. März beschließen.

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erstellt am 17.Mär.2016 | 04:45 Uhr

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