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Offroadscramble : Sechs Kilometer über Stock und Stein

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Rund 1000 Besucher werden am Wochenende in Lägerdorf erwartet: Dort treten 300 Crossfahrer beim fünften Offroadscramble an.

shz.de von
erstellt am 21.Aug.2014 | 11:50 Uhr

Die Räder bohren sich unter lautem Knattern wieder in den Sand, während die Fahrer Vollgas geben. Sonnabend, 23. August, ist es wieder soweit. Dann startet in der Kiesgrube in Lägerdorf erneut der Offroadscramble, eine Motorrad-Trainings-Serie aus aus Rennen in Norddeutschland für Einsteiger- und Hobbyfahrer (und ein paar Profis).

Damit alles klappt, bereitet Organisator Wilhelm Peters die Strecke seit Wochen mit seinem Team aus 15 Helfern in schweißtreibender Arbeit vor. Auf 35 Helfer werden sie am Renntag aufgestockt. Dann geht es auf der sechs Kilometer langen Strecke über Stock und Stein, durch tiefes Gras und flache Pfützen, außerdem gibt noch einen spektakulären Sprung. Die Strecke führt auch in diesem Jahr durch den Wald und Teile der Kiesgrube, mit Hindernissen wie Bäumen und einer Rampe, auf der die Fahrer spektakulär abheben.

Bereits zum fünften Mal jagen die Fahrer am selben Ort den besten Zeiten hinterher. Zwischen 250 und 300 Teilnehmer und etwa 1000 Besucher werden in der Lägerdorfer Kreidegrube über den ganzen Tag erwartet.

Bei der insgesamt elften Veranstaltung, die Wilhelm Peters in Lägerdorf gemeinsam mit Norbert Voß ausrichtet, gehen die Piloten der Crossmaschinen in neun verschiedenen Klassen ins Rennen – darunter auch Fahrer aus Holland und Dänemark sowie mehrere Profis. Für Interessenten sind auch noch Tagesnennungen möglich. Veranstalter Peters, der selbst die ganze Serie mitfährt, sicherte sich in den vergangenen Jahren häufiger einen Platz auf dem Treppchen.

Die Strecke haben die Organisatoren dieses Mal etwas anderes angelegt als im Vorjahr. Genutzt wird neben der Kreidegrube auch ein Feld am Ende vom Gelände. „Wir haben die Strecke dieses Mal komplett anders herum gebaut“, schildert Peters. Das habe den Schwierigkeitsgrad erhöht. Nun müssten die Fahrer einen Steilhang nicht mehr herunter, sondern hinauf fahren. „Ich glaube, wir haben das härteste Rennen in Schleswig-Holstein aufgebaut“, so Wilhelm Peters. Auch ein Anhänger für Sprünge und ein Container als Hindernisse wurden wieder integriert. Im letzten Lauf ab etwa 15 Uhr, an dem dann die stärksten Fahrer und einige Profis teilnehmen, haben die Helfer mehr Hindernisse eingebaut und die Startfolge geändert, so dass dort nur noch die besten mitfahren. „Dann gibt es auch keine Umfahrungen mehr.“

Dieses Jahr organisiert Wilhelm Peters zum zehnten Mal das Turnier, für ihn ein besonderes Jubiläum. „Zur Feier des Tages erhalten die Profifahrer erstmals ein Preisgeld.“ 150 Euro gibt es für den ersten Platz, für den zweiten immer noch 50 Euro. „Wenn es mehr Fahrer werden, die eine Startgebühr zahlen, dann gehe ich auch mit dem Preisgeld noch hoch“, kündigt er an. So haben sich auch bereits Profis angemeldet: Sven Kiedrowski aus Hetendorf sowie der Engländer Bill Buckley aus Bielefeld. Erstmals seien auch viele Frauen am Start. „Mehr als ein Dutzend“, freut er sich. „Sonst hatten wir immer nur drei oder vier.“ Auch der Veranstalter der Gesamtserie Offroadscramble, Jörg Behncke, wird wieder vor Ort sein.

Gestartet wird in neun verschiedenen Klassen, vom Anfänger bis zum Profi, in Damen-, Junioren-, Senioren- und Altsenioren-Rennen. Der erste Startschuss fällt um 9 Uhr, dann um 12 und um 15 Uhr. Nach den Rennen gibt es die Siegerehrung und Grillen beim Bierchen. Für die Besucher ist ein Parkplatz eingerichtet, es gibt Essen- und Getränkeverkauf. Schließlich soll das fünfte von insgesamt acht Rennen in diesem Jahr hinterher mit einem gemeinsamen Grillen beschlossen werden.

> Nachdem in der Serie des „Offroadscramble“ nun seit April bereits vier Rennen in Norddeutschland gelaufen sind, stehen nach dem Lägerdorfer Event noch drei weitere an, in Vellahn am 13. September, in Sögaard am 28. September und das Finale in Uelsby/DK am 25.Oktober.

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