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Schwitzen für den guten Zweck: 700 Teilnehmer beim Sponsorenlauf

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erstellt am 25.Mai.2013 | 03:59 Uhr

KELLINGHUSEN | "Die achte Runde", schallte es stolz aus einem Läuferpulk. Mit sichtlichem Spaß drehen die Kinder der ersten und zweiten Grundschulklassen ihre Runden. Gleich nach den Kleinen aus den Kitas bildeten sie den Auftakt zum Rafiki-Sponsorenlauf. Es folgten die dritten und vierten Klassen sowie die Jahrgänge der Gemeinschaftsschule (GMS).

Zum fünften Mal trabten beim Rafiki-Projekt Schüler für Schüler. Knapp 700 kleine und größere Teilnehmer kamen auf dem 500 Meter-Kurs für ihre Kameraden im tansanischen Mrimbo ins Schwitzen. Hinter den Absperrungen säumten jede Menge Zuschauer die Strecke. Durch Zurufen, Klatschen und Rasseln feuerten vor allem Eltern den Ehrgeiz der Läufer an. Die kassieren pro Runde eine jeweils zuvor ausgemachte Summe von einem oder mehreren Spendern. Jeweils zwei Drittel der erlaufenen Sponsorensumme fließt in das Schulbauprojekt, ein Drittel verbleibt in den Klassen- oder Kitakassen der Teilnehmer.

Vor dem Start stand Rafiki-Chef Oliver Zantow mit dem Fotoapparat bereit, um die teilnehmenden Schulklassen abzulichten. Mit auf dem Bild: Der afrikanische Rafki-Vertreter Gilbert Towo. "Die Bilder sollen in den Schulzimmern an den Lauf und das Afrika-Projekt erinnern", sagte Zantow. Ein ganz großes Dankeschön sprach er zudem der BiBeKu aus. Bereits zum fünften Mal in Folge unterstütze die Gesellschaft für Bildung Beruf Kultur mbH die gute Sache.

Für das aktuelle Ereignis hatten Unterweisungsleiter Frank Pichler sowie seine Schützlinge aus dem Bereich Wirtschaft und Verwaltung schon im Vorwege ein großartiges Organisationstalent bewiesen. Lohn für die Arbeit sei die gute Resonanz von Kitas und Schulen, so Pichler. "Wir haben Teilnehmer von der Zwergenhöhle bis zur Gemeinschaftsschule."

Auch am Lauftag waren Pichler und sein Team unentbehrlich. Schon früh morgens waren die BiBeKu-Mitarbeiter mit den Jugendlichen vor Ort im Einsatz. "Wir sind seit acht Uhr mit dem Streckenaufbau beschäftigt gewesen", erklärte Dennis Glißmann. Durch seine leuchtend orangefarbenen Weste für die Läufer gut erkennbar, hält er ihnen einen Müllsack zur Entsorgung von Trinkbechern entgegen. "Muss ja nicht alles auf der Strecke landen." Zur Energieversorgung der jungen Athleten hatten die Jugendlichen außerdem einen Obststand aufgebaut. Vom Start auf dem oberen Marktplatz verlief der Rundkurs durch die Bahnhofstraße und die Bahnhofsallee über den Treppenaufgang zurück auf den Marktplatz. Dort hatte sich ein weiteres BiBiKu-Team postiert. Acht Jugendliche standen bereit, den Läufern jeweils blitzschnell ein Gummiband als Rundenzähler über die Hand zu streifen. Eine weitere Gruppe von Schülern war aus Wilster in die Störstadt gereist. "Die Jugendlichen befinden sich in der Berufsfelderprobung", gibt BiBeKu-Geschäftsführer Michael Worm Auskunft. Im Bereich "Mediengestaltung" mischten sich die Schüler mit Kameras unters Laufvolk. Im Bereich Gesundheit und Soziales mixten sie isotonische Getränke zur Stärkung der Läufer.

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