24-Stunden im Einsatz : Schwimmen für den guten Zweck

Das vorläufige Endergebnis des 24-Stunden-Schwimmens verkündete Schwimmmeister und Organisator Rüdiger Kallies am Sonntagmorgen.
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Das vorläufige Endergebnis des 24-Stunden-Schwimmens verkündete Schwimmmeister und Organisator Rüdiger Kallies am Sonntagmorgen.

1632 Euro kommen bei der 24-Stunden-Veranstaltung im Glückstädter Freibad zusammen.

shz.de von
25. Juni 2018, 05:00 Uhr

„Wir hatten schon fast jedes Wetter: 30 Grad, Gewitter und in diesem Jahr Sturm und Regen. Jetzt fehlt uns nur noch ein 24-Stunden-Schwimmen im Schnee“, scherzte Schwimmmeister Rüdiger Kallies am Sonntagmorgen. Und wirklich, sommerlich war in diesem Jahr nur die Musik, die aus den Lautsprechern am Beckenrand kam.

Das Wetter meinte es nicht gut mit den Machern der 14. Auflage des 24-Stunden-Schwimmens. Dabei hatte sich das große Helferteam um Organisator Kallies wieder viel Mühe gemacht. Der Förderverein Fortuna-Bad hatte eine Tombola mit attraktiven Preisen vorbereitet. Die DLRG bot eine schmackhafte Palette an Speisen und Getränken an. Der Edeka-Frauen-Markt war mit einem Knobelstand und einem Glücksrad vor Ort. Und Rüdiger Kallies selbst bot Führungen durch die Technik des Bades an.

Nicht zuletzt war mit Maximilian Munski auch ein prominenter Schwimmer dabei. Munski hatte mit dem deutschen Ruderteam im Achter in Rio die Silbermedaille gewonnen. Er schwamm für das Team Edeka-Frauen. Das landete mit 60 750 geschwommenen Metern auf dem zweiten Platz hinter dem Team Feuerwehr Wilster und Freunde mit 61 450 Metern. Auf dem dritten Platz schwamm sich das Team Stadtwerke/DLRG mit 59 550 Metern. Auf Platz vier und fünf landeten das Lady Aktiv Studio mit 53 500 Metern und die Badegäste mit 50 450 Metern.

Das waren laut vorläufigem Endergebnis am Sonntagmorgen insgesamt 285 700 Meter, die in 24 Stunden im Fortuna-Bad geschwommen worden waren. Daraus ergab sich eine Spendensumme von 1632,55 Euro, die in diesem Jahr zur Unterstützung des Flex-Ensembles der Musikschule gespendet werden.

Am Ende waren trotz des schlechten Wetters alle zufrieden mit dem diesjährigen 24-Stunden-Schwimmen. Die Stimmung am Beckenrand war gut, obwohl nur wenige Gäste kamen. Und die Schwimmer freuten sich über das beheizte Wasser im Schwimmbecken.

Rüdiger Kallies dankte am Sonntagmorgen besonders noch Schwimmer Rüdiger Arnd, der in der Nacht wegen der Ausfälle zweier Schwimmer sogar drei Stunden am Stück schwamm. Damit erschwamm er schließlich 7700 Meter und landete in der Einzelwertung auf Platz sechs. Die meisten Meter schwamm Michael Reuter vom Edeka-Frauen Team mit 13 750 Metern. Hinter ihm auf Platz zwei und drei kamen Gerd Carstens mit 10 400 Metern und Lotta Göttsche mit 9900 Metern. Mit 70 Jahren der älteste Schwimmer am Start war Alfred Willms, der dem Bad als ehemaliger Schwimmmeister immer noch verbunden ist und keine Veranstaltung versäumt. „Für das nächste 24-Stunden-Schwimmen müssen wir uns dann wohl wieder etwas Besonderes einfallen lassen“, sagte Rüdiger Kallies am Ende.

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