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baustellenverkehr : Schwertransporte bringen Teile für neue Steinbeis-Logistikhalle

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

88 Betonstützen werden für neue Halle nach Glückstadt gebracht

von
erstellt am 09.Aug.2014 | 16:00 Uhr

Die Bauarbeiten für die neue Logistikhalle bei Steinbeis haben bereits begonnen. Ein besonderer Akt ist es, die Betonfertigteilstücke zu transportieren, denn ein Teil wiegt 30 Tonnen. Eine Fahrt des Schwertransporters musste deswegen nachts erfolgen.

Doch die Transporte kommen auch tagsüber. Deshalb stockt im Umfeld des Kreisels öfter der Verkehr – und aus allen Richtungen geht für etwa drei Minuten lang nichts mehr. Aus dem Kreis Ostholstein werden noch bis Ende kommender Woche insgesamt 88 Betonstützen und Betonbinder einmal quer durch Schleswig-Holstein an die Elbe gebracht.

Die bis zu 33,50 Meter langen und 119 Tonnen schweren Sattelzüge kommen jeweils aus Richtung Christian-IV.-Straße. Weil das Großpflaster des Kreisels seit einigen Tagen lose ist (wir berichteten), werden die Schwertransporte mit Unterstützung der Werkfeuerwehr bislang problemlos links durch den Kreisel über die Gegenfahrbahn in die Stadtstraße geführt. Auf dem Firmengelände bilden die Bauteile schon bald eine neue große Halle. Das Papier herstellende Unternehmen baut an der Stadtstraße eine hochmoderne Logistikhalle. Der Standort wurde so gewählt, dass es vom Hightech-Lager einen nahtlosen Übergang zu den Produktionsstätten geben wird.

Die Halle selbst hat eine Grundfläche von 3600 Quadratmetern und eine Traufenhöhe von 18 Metern. Die Stapelhöhe für die Papierrollen beträgt 11,3 Meter. Die Kapazität der neuen Halle reicht für 12 400 Tonnen Papierrollen – bei einer Auslastung von 90 Prozent.

Gebaut wird ein Rollenlager, in dem dann künftig vollautomatisch gearbeitet wird. Greifer von zwei Kränen nehmen die produzierten schweren Papierrollen auf und setzten diese auf Transportbänder, die vollautomatisch bedient werden. Neu wird sein: Die Papierrollen können gleich auf die Lastwagen verfrachtet werden. Wenn die Halle steht, sollen am 25. August die Kräne eingebaut werden. Genutzt wird sie dann ab Dezember. Das Unternehmen verspricht sich Vorteile durch die Halle: Kurze Wege, keine Beschädigung der Rollenpapiere, keine „Suche nach Rollen im Lager“ und ein vereinfachtes Management des Lagers.

Das Recycling-Papier herstellende Unternehmen produzierte im vergangenen Jahr 130 000 Tonnen Papier für Magazine und 180 000 Tonnen Papier für den Bürobedarf.

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