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Norddeutsche Rundschau

18. Oktober 2017 | 02:27 Uhr

Handball : Schwere Auswärtshürden

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Herzhorner Männer sind in Schwartau zu Gast, während MTV-Frauen in Schleswig antreten.

von
erstellt am 28.Jan.2016 | 11:05 Uhr

Vor Schlüsselspielen in fremden Hallen stehen die Herzhorner Handball-Teams. Während sich die Oberliga-Männer des MTV bei der Reserve des VfL Bad Schwartau behaupten wollen, geht es für die Frauen bei Schleswig IF um den Spitzenplatz in der SH-Liga.


Oberliga Männer


VfL Bad Schwartau (14./7:23) – MTV Herzhorn (9./13:17). Mit dem VfL Bad Schwartau wartet am Sonntag (Anpfiff: 15.30 Uhr) das aktuelle Schlusslicht auf die Mannschaft von Herzhorns Trainer Manfred Kuhnke. Haupttorschützen des VfL sind Jasper Bruhn auf der Rückraumrechten sowie Linksaußen Finn Manthe. Kuhnke rechnet damit, dass Schwartau mit Liga-Verstärkung antritt. „Die stehen praktisch mit dem Rücken zur Wand. Darauf müssen wir uns einstellen.“ Ohnehin wird den Herzhornern einiges an Flexibilität abverlangt werden. Zum einen erwartet Kuhnke Manndeckung gegen die besten Herzhorner Schützen Jannes Timm und Theo Boltzen. Außerdem ist neben dem langzeitverletzten Lutz Wamser mit Nico Bielefeldt (Studienfahrt) ein weiterer starker Abwehrspieler nicht dabei. Mit einem Sieg in Schwartau könnte Herzhorn den Vorsprung auf die gefährliche Zone weiter ausbauen. Eine Niederlage sollten sich die Akteure um Kapitän Ludger Lüders aber nicht erlauben – zu nah wären dann wieder die Abstiegsplätze.


SH-Liga Frauen


Schleswig IF (9./12:16) – MTV Herzhorn (2./20:8). Etwas gutzumachen haben die Steinburgerinnen am Sonnabend (Anpfiff: 17 Uhr) in der Domstadt: Im Hinspiel entführte SIF beim 24:24 einen Punkt. Dadurch sind die Herzhornerinnen allerdings auch gewarnt, denn oft spielten die spieltechnisch starken Gastgeberinnen in eigener Halle gegen Spitzenteams groß auf. Vor allem gilt es, die Achse Lea Clausen (Rückraum) und Lisa Tede (Kreis) in den Griff zu bekommen. Zudem setzt Coach Michael Janke auf einen Lerneffekt nach dem 34:34 gegen Treia. „Hoffentlich war das ein Schuss vor den Bug. Ohne die richtige Einstellung geht es nicht, das sollte jetzt jedem klar sein.“ Auch wenn weiterhin Steffi Pekeler und Wiebke Vogel fehlen: Mit einem Sieg wollen die Herzhornerinnen Fahrt aufnehmen für das Spitzenspiel gegen Kiel/Kronshagen. Fraglich allerdings ist der Einsatz der grippegeschwächten Christina Hinrichs.

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