Feuer in St. Margarethen : Schwelbrand im Pastorat

Beißender Qualm dringt aus allen Räumen des Pastorats in der Hauptstraße. Der Schwelbrand war vermutlich im Erdgeschoss entstanden. Fotos: Mehmel
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Beißender Qualm dringt aus allen Räumen des Pastorats in der Hauptstraße. Der Schwelbrand war vermutlich im Erdgeschoss entstanden. Fotos: Mehmel

Die Brandursache ist wahrscheinlich ein technischer Defekt. Das Haus ist wegen starker Rauchentwicklung erst einmal nicht bewohnbar.

shz.de von
24. Juli 2018, 05:00 Uhr

Großalarm gestern Morgen für die Feuerwehr in St. Margarethen – auch in Wilster und Brokdorf heulten die Sirenen. Anlass war ein Schwelbrand im Domizil von Pastor Eckart Grulke. Als die Helfer vor Ort waren, drang bereits beißender Qualm aus dem Gebäude in der Hauptstraße. Da die Brandursache und das genaue Ausmaß zunächst unklar waren, hielt Einsatzleiter und Wehrführer Jörg Göttsche Träger von schweren Atemschutzgeräten gleich im Dutzend in Bereitschaft.

Passanten und der Friedhofsgärtner hatten aus dem Pastorat quellenden Rauch bemerkt und sofort Alarm geschlagen. „Der Rauch ist in jeden Raum vorgedrungen. Deshalb ist es ein ziemlich hoher Sachschaden“, schätzt Jörg Göttsche. Wasser sei fast gar nicht zum Einsatz gekommen, weil sich erst gar kein offenes Feuer entwickelt hatte. Göttsche: „Wenn hier Fenster offen gestanden hätte, hätte das Feuer sehr schnell viel mehr Nahrung bekommen.“ Insgesamt waren vorsorglich mehr als 60 Helfer in die Hauptstraße gerufen worden, was Jörg Göttsche angesichts der Tages- und Urlaubszeit als sehr gutes Ergebnis wertet. „Es hat alles hervorragend geklappt“, lobt er.

Die Ursache für den folgenschweren Schwelbrand liegt vermutlich bei einem technischen Defekt. Pastor Grulke selbst weilte zum Zeitpunkt des Alarms nicht im Pastorat. Er wurde telefonisch über die Lage unterrichtet.

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