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Schwerer Unfall bei Itzehoe : Schweinelaster auf A23 umgekippt – 300 Tiere sterben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ein Schweinelaster mit 600 Tieren kippt an der Autobahn-Auffahrt Itzehoe-Mitte um und begräbt einen Autofahrer aus Elmshorn unter sich.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2015 | 18:53 Uhr

Rund 290 Schweine sind beim Unfall eines Tiertransporters auf der Autobahn 23 bei Itzehoe (Kreis Steinburg) getötet worden. Der Lastwagen war am Dienstagnachmittag beim Auffahren auf die Anschlussstelle Itzehoe Mitte (West) umgekippt und auf ein Auto gestürzt.

Wie durch ein Wunder wurde der 51-jährige Autofahrer aus Elmshorn bei dem Unfall nur leicht verletzt. Der 26-jährige Fahrer des Lastwagens, der 600 Ferkel geladen hatte, war offenbar zu schnell an der Auffahrt Itzehoe-Mitte auf die A23 Richtung Norden gefahren. Er erlitt bei dem Unfall einen Schock.

Die Polizei rückte mit insgesamt fünf Einsatzfahrzeugen an und sperrte die Autobahn in beide Richtungen voll. Rettungsdienst und Feuerwehr eilten ebenfalls zur Unfallstelle. Auf dem BMW des Mannes, der allein in Richtung Norden unterwegs war, lag der mit 600 Ferkeln voll beladene Sattelzug. Schon kurz darauf stand aber fest: beide Fahrer waren aus den Fahrzeugen raus, es gibt keines schwer Verletzten. Der 51-Jährige und der 26-jährige LKW-Fahrer kamen leicht verletzt in ein Krankenhaus.

Dem 26-Jährigen wird jetzt vorgeworfen, mit nicht angepasster Geschwindigkeit in die Kurve der Autobahnzufahrt gefahren zu sein. Die Ermittlungen laufen noch. Bei dem Unfall wurden nahezu die Hälfte der geladenen Ferkel so schwer verletzt, dass sie notgeschlachtet werden mussten. Die Veterinärbehörde war vor Ort. Es dauerte Stunden, bis alle Tiere umgeladen waren und LKW und der BMW geborgen waren. Die Autobahn war zwischen Itzehoe Süd und Nord bis 23.20 Uhr gesperrt. Die Feuerwehr nahm zudem ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Der Schaden liegt bei über 50.000 Euro.

Über die aktuelle Verkehrssituation im Norden informiert www.shz.de/verkehr.

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