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Hunderte Zuschauer : Schwedenbesuch beim Itzehoer Dackelrennen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Achte Auflage vor dem Landgericht: Hunderte Besucher haben ihren Spaß an wetzenden und weniger ehrgeizigen Vierbeinern.

In einem Internetvideo sahen Andora und Gavin Nejsum aus Schweden das Itzehoer Dackelrennen. Da müssen wir hin, das war für sie klar. Ein Anruf bei der Schwester Modesta Thorwirth in Itzehoe und die Sache war geritzt. Das war vor einem Jahr, der Ausflug gefiel: Gestern war der Besuch aus Schweden wieder da. Die Dackel „Skadi“ und vor allem „Cookie“ wollten den Moment genießen und ließen es auf der Strecke deshalb eher gemächlich angehen. „Das macht doch nichts“, sagte Modesta Thorwirth. „Es ist ein Spaß, hier dabei zu sein.“

Nicht anders ging es aus Zuschauersicht Heidi Meyer aus Hohenlockstedt. Wie viele hundert andere Besucher kam sie, allerdings zum ersten Mal, zur achten Auflage des Dackelrennens am Landgericht. „Toll, richtig klasse“, urteilte die 68-Jährige. Aus bester Position direkt an der Bande verfolgte sie die Rennen, ob die Vierbeiner nun direkt ins Ziel düsten, sich unterwegs den einen oder anderen Umweg erlaubten oder kurz einem Konkurrenten zeigten, was eine Harke ist. Enkelin India (9) aus Itzehoe konnte sich nicht entscheiden, was ihr am meisten gefiel: „Eigentlich alles!“

Zum Beispiel auch der gefeierte Auftritt von Dackel „Krümel“ aus Aschaffenburg in Lederhosen oder die Energie von Seriensieger „Maxi“, der nach seinem ersten Rennen die Strecke noch zweimal entlang wetzte. Dagegen war Hans-Jürgen Stehnck aus Kattendorf bei Kaltenkirchen froh, dass Dackel „Carla“, anders als im vergangenen Jahr, den direkten Weg ins Ziel gefunden hatte: „Der Trick mit der Fleischwurst!“

Die Sieger:
In der Klasse der Dackel war „Maxi“ mit 6,81 Sekunden wieder nicht zu schlagen, Jennifer Oben durfte die Goldene Wurst von Itzehoe erneut mit nach Hamburg nehmen. Hinter ihrem Renndackel landeten „Mogli“ von Familie Somrowski aus dem dänischen Frederiksberg (7,31 Sekunden) und „Strolchi“ von Familie Junge aus Bremervörde, der auf 7,38 Sekunden kam. Der Sieg bei den Nicht-Dackeln ging an den Deutschen Schäferhund „Luna“ von Sandra Tiemann aus Mucheln im Kreis Plön,der mit 5,62 Sekunden Vorjahressieger „Roxas“ auf Platz zwei verwies. Der Dobermann-Mix von Jessica Reinack aus Schönkirchen landete bei 5,69 Sekunden. Dritter wurde der Australian Shepherd „Diego“ von Meike Schaack aus Itzehoe – aber erst nach einem Stechen mit dem zeitgleichen „Roxas“. Den Trotzki-Sonderpreis für die Zeit, die derjenigen von Schirmdackel Trotzki am nächsten kam, erhielt „Jockel“ von Familie Kottmann aus Billerbeck in Nordrhein-Westfalen. Bei den Nicht-Dackeln gab es erstmals auch einen Sonderpreis: Er ging an den Mischling „Benji“ aus Satrup in Angeln. Die Zeitvorgabe stammte von Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen als Schirmherr.
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erstellt am 15.Sep.2014 | 05:00 Uhr

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