Innenstadt : Schwarzer Fleck mitten im Zentrum

Dammann-Zentrum am La-Couronne-Platz: „Ich hätte schon Ideen“, sagt Innenstadt-Vermarkter Justus von Kries.
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Dammann-Zentrum am La-Couronne-Platz: „Ich hätte schon Ideen“, sagt Innenstadt-Vermarkter Justus von Kries.

Die Bemühungen um eine Revitalisierung der Innenstadt laufen auf Hochtouren. Allein das Dammann-Zentrum am La-Couronne-Platz ist außen vor.

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02. Oktober 2013, 05:00 Uhr

Rot, grün, gelb – mit diesen Farben stellt Justus von Kries die Situation der einzelnen Ladenflächen in der Innenstadt dar, von leer über kritisch bis gut. Diese soll der Geschäftsführer der Hamburger K.G.I. vermarkten, doch eine zentrale Fläche ist bei ihm hoffnungslos schwarz: das Dammann-Zentrum am La-Couronne-Platz.

Nach gut sechs Monaten Arbeit schilderte von Kries dem Wirtschaftsausschuss, dass er einige Fortschritte gemacht hat bei dem Bemühen, die Leerstände in der Fußgängerzone zu bekämpfen (wir berichteten gestern). Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen lobte das als sehr verdienstvoll, fragte aber auch, ob alle Akteure mitzögen, ausdrücklich mit Blick auf den sehr guten Einzelhandelsstandort am La-Couronne-Platz. Dort komme er nicht weiter, verdeutlichte von Kries. Es fehle der Ansprechpartner. Ein Name wurde nicht genannt, doch jeder wusste: Maßgeblich beim Dammann-Haus ist Hans Emil Lorenz, der auch Vorsitzender der UWI-Ratsfraktion ist. Dieser beteiligt sich ganz bewusst nicht an von Kries’ Arbeit (siehe eigenständiger Bericht).

Schade, findet der Hamburger Experte. Jedem stehe es frei, die Möglichkeiten zu nutzen, die seine „Matrix“ mit dem optimalen Branchenmix für Itzehoe biete, am La-Couronne-Platz könne das eigentliche Steuerungsinstrument aber nur reagieren, was sehr ungünstig sei. Während das Bemühen durchaus erfolgreich laufe, Filialisten wieder für Itzehoe zu gewinnen, herrsche an diesem sehr zentralen Standort Stückwerk. Er zweifele auch bei den meisten Läden, ob sie die Attraktivität steigerten. „Ich hätte schon Ideen“, sagt von Kries. Schwache Teile könnten herausgenommen und Flächen für Filialisten geschaffen werden. „Das wäre etwas, was sich rechnen würde.“ Vor dem Ausschuss stellte er zu dem Haus in zentraler Lage aber fest: „Wenn jemand Spaß daran hat, kann er Sie damit richtig ärgern.“

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