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Schulkosten: Horst muss 200 000 Euro nachzahlen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 20.Nov.2014 | 12:26 Uhr

Die Horster Kinder und Jugendlichen, die auswärtige Schulen besuchen, werden für die Gemeinde richtig teuer. Das mussten die Gemeindevertreter während ihrer jüngsten Sitzung erfahren. Insgesamt rund 200 000 Euro muss die Gemeinde in diesem Jahr nachfinanzieren. „Bislang gab es feste Sätze pro Kind, Schulart und Schuljahr, nach denen die Schulkostenbeiträge berechnet wurden. Nach den neuen Gesetzesvorschriften kann jede Schule einzeln nach ihren angefallenen Kosten abrechnen“, so Bürgermeister Ernst-Wilhelm Mohrdiek.

In den Jahren 2012 und 2013 wurden aufgrund der bis dahin noch fehlenden neuen Gesetzesgrundlage immer Abschläge an die jeweiligen Schulen gezahlt. Jetzt ist das Gesetz rechtskräftig, die Abrechnung erfolgt und die Nachzahlung fällig.

Zwar würde ein gewisser Teil an finanziellen Mitteln aufgrund der Tatsache, dass auch auswärtige Kinder an Horster Schulen unterrichtet werden, zurückfließen, aber grundsätzlich sei die hohe Summe von 200 000 Euro für die Gemeinde erschreckend. Mohrdiek und die Gemeindevertreter hoffen deshalb auch, dass künftig mehr Kinder aus Horst an den Schulen des Schulverbandes Horst unterrichtet werden und ihre Eltern nicht den Weg in andere Schulen suchen.

Einen Zuschuss in Höhe von 75 000 Euro erhält der MTV Horst für die energetische Sanierung der vereinseigenen Turnhalle in der Jahnstraße. Hier sollen u. a. neue Fenster, Heizung und Lüftung eingebaut und ein kleiner Anbau für die Lagerung von Sportgeräten erstellt werden.

Der Bürgermeister ging auch auf die Verkehrssituation bei Veranstaltungen an und in der Elbmarschenhalle ein. Dabei bemerkte er, dass erneute Gespräche mit dem Veranstalter dazu geführt haben, dass jetzt u. a. mehr Personal für die Verkehrsleitung zur Verfügung steht und eine umfassendere Beschilderung aufgestellt wird. Damit hoffe man, dass lange Staus in der Gemeinde zukünftig vermieden werden können.


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