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Norddeutsche Rundschau

22. Oktober 2017 | 00:25 Uhr

Kultur : Schulkonzert auf der Kanalfähre

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kult(o)urherbst in Brunsbüttel: Gymnasiasten musizieren auf der „Berlin“ Lieder von Santiano vor malerischer Kulisse.

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2014 | 16:03 Uhr

Die Akteure des ersten Brunsbütteler Kult(o)ur-Herbst haben zahlreiche Veranstaltungen präsentiert, deren Aufführungsorte nicht ganz gewöhnlich waren. Dazu gehörten die swingenden Posaunen in der Kirche und fröhliche Friedhofsführungen. Die Chorklasse und das Musikprofil des Brunsbütteler Gymnasiums wollten eine besondere musikalische Kult(o)ur anbieten. Die Schüler entschieden sich für ein Konzert auf der Kanalfähre. „Coole Musik während einer kultigen Tour mit der Fähre“ – das sei die Idee, erklärt Lehrer Frank Göde. Nach kurzen Anfragen bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sowie der Weißen Flotte als Fährbetreiber konnte das Projekt starten. „Wir haben da schnell tolle Unterstützung erhalten“, dankt Schulleiter Hans-Walter Thee den Verantwortlichen.

Musiklehrer Volker Arendts zog am Donnerstagabend mit seinen Musikschülern samt Instrumenten auf das Fährschiff Berlin, wo großzügig eine Fahrspur für die Schüler gesperrt worden war. Zudem versammelte sich ein großes Publikum, viele waren extra auf die Fähre gekommen, andere waren Pendler oder Touristen, die sich von dem Konzert mitreißen ließen. „Was für eine Kulisse“, waren sich alle einig. Die untergehende Sonne hinter den in die Schleusen lenkenden Containerfrachtern, während auf der Fähre laut „Santiano“ erschallte, ließ Urlaubsstimmung aufkommen. „Das ist unser Alleinstellungsmerkmal, das hat man sonst nirgendwo“, sagte Frank Göde.

Die Jugendlichen stimmten neben Ohrwürmern wie „Sternenhimmel“ auch neue Hits wie „Viva la Vida“ an, und brachten die Zuhörer zum Mitsingen und sogar zum Tanzen. Eine Fährfahrerin spendierte Süßigkeiten und nach dem ersten Teil wies Volker Arendts auf seinen offenen Saxophon-Koffer und erklärte: „Die erste Runde war umsonst.“ Ohne nennenswerte Pausen spielten die jungen Musiker ihre Songliste und konnten mit der Idee einen großen Erfolg einfahren.

„Wir haben noch einige andere Ideen, vielleicht machen wir so etwas ähnliches bald wieder“, überlegte Frank Göde.

>Letzte Aktionen des Kult(o)urherbstes: Heute, 14 Uhr, „Vom Paradies zum Wulfsboom“, Wanderung in Burg, ab Parkplatz Burger Klärwerk. Morgen, 12. Oktober, Maritime Stadtführung, 11 Uhr, Tourist-Info.

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