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Bauarbeiten : Schulhöfe werden zum Spielparadies

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Ferienzeit wird in Itzehoe für Bauarbeiten genutzt: Auf dem Schulhof der Fehrs-Schule entsteht eine Röhrenrutsche, das Areal in Sude-West wird neu gestaltet.

Die Kinder der Fehrs-Schule werden große Augen machen, wenn sie nach den Herbstferien wieder zum Unterricht erscheinen: Es wartet eine nagelneue Röhrenrutsche auf sie, durch die sie vom oberen auf den unteren Schulhof gelangen. Damit die Ankunft nicht allzu hart wird, wurden gestern dämmende Fallschutzmatten verlegt. „Das Geländer ist auch noch nicht ganz fertig“, erklärt Heinz-Rüdiger George, Leiter der städtischen Umweltabteilung.

Der Bau der Rutsche – übrigens eine Idee der Schüler selbst – sei schon lange geplant gewesen, erklärt George. Nachdem ein paar technische Schwierigkeiten behoben waren, die durch die Sicherheitsvorschriften entstanden, konnte es nun los gehen. Rund 8000 Euro sind veranschlagt. „Die Schüler werden sich freuen“, ist sich George sicher. Denn der Schulhof sei noch nie groß gewesen, durch die Baumaßnahmen der vergangenen Jahre aber noch weiter geschrumpft. „Kinder brauchen etwas, um sich austoben zu können.“

Gearbeitet wird in den Ferien auch auf dem Hof der Grundschule Sude-West. Dort war Andreas Heutmann vom gleichnamigen Unternehmen gestern damit beschäftigt, auf dem Zentralhof Steine zu setzen. „Die Tiefbauarbeiten sollen möglichst noch in den Ferien fertig werden“, erklärt George. Doch das ist erst der Anfang. Voraussichtlich Ende des Jahres werden neue Spielgeräte geliefert, die das Gesicht des Areals komplett verändern werden. Aus dem tristen Schulhof wird das reinste Spielparadies.

Auch diese Maßnahme sei langfristig geplant, erklärt George. „Wir hatten das über mehrere Jahre für den Haushalt angemeldet.“ Doch erst als die alten Asphaltbeläge nun so marode waren, dass sogar überlegt werden musste, den Hof für die Nutzung zu sperren, rückte der Umbau in der Prioritätenliste nach oben. 100 000 Euro wurden bereit gestellt.

Anfang des Jahres wurde gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendbüro eine Planungswerkstatt veranstaltet, bei der die Kinder ihre Ideen einbringen konnten. Auch Eltern und Lehrer wurden beteiligt. Und schnell war klar, dass es nicht um eine reine Sanierung der Fläche geht, sondern die Nutzungsmöglichkeiten für die Kinder in den Pausen im Mittelpunkt stehen.

„Wir haben aus den Wünschen herausgefiltert, was mit den finanziellen Mitteln machbar ist“, erklärt George. Zum einen soll eine große Fläche erhalten bleiben, die bespielt werden oder zum Beispiel auch einmal mit Tretautos oder Kinderrädern befahren werden kann – schließlich ist die Fläche nachmittags als öffentlicher Spielplatz zugänglich. Darüber hinaus entsteht jedoch ein Spielparcours mit verschiedenen Balancier- und Kletterelementen, Geländerutsche, Spielhügeln und Brücken. „Die Kinder sollen toben und Dampf ablassen können und Motorik entwickeln“, erklärt George. Zugleich solle es aber auch Rückzugsmöglichkeiten geben. Da die Ausschreibung allerdings schon jetzt die Kosten auf 113000 Euro angehoben hat, müsse die Sitzecke erst einmal provisorisch durch Baumstämme bestückt werden. Den Wunsch nach einer kleinen Hütte wird voraussichtlich der Förderverein erfüllen – der Platz ist bereits reserviert.

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erstellt am 16.Okt.2013 | 10:45 Uhr

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