frischer auftritt : Schulförderung im Zeichen des Zahnrads

Froh über das neue Logo: Sonja Hoppe und Frank Hamester vom Fördervereinsvorstand mit Michael Herold (Mitte).
Froh über das neue Logo: Sonja Hoppe und Frank Hamester vom Fördervereinsvorstand mit Michael Herold (Mitte).

Förderverein des Regionalen Berufsbildungszentrums in Itzehoe mit neuem Logo und neuen Vorhaben.

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14. Juni 2014, 16:00 Uhr

Am Anfang einer Veranstaltung wird dem Förderer gedankt, oder er begrüßt selbst die Gäste. Das war es dann aber auch mit der Präsenz. So erging es bislang auch dem Förderverein für das Regionale Berufsbildungszentrum (rbz). Künftig will er sich viel mehr zeigen – mit neuem Logo und neuen Aktivitäten.

Früher wurde der Förderverein gebraucht, damit die Bildungseinrichtung ihre Projekte über ihn abrechnen konnte. Als Anstalt des öffentlichen Rechts kann das rbz dies inzwischen selbst, so haben sich die Aufgaben des 1995 gegründeten Vereins geändert. Er fördert nicht nur Anschaffungen von Computern bis Trikots oder Vorhaben wie das Tansania-Projekt des rbz, sondern initiiert auch Veranstaltungen von Diskussionen bis zum Tag der Beruflichen Bildung, der mittlerweile Teil der Messe AzubIZ ist. rbz-Leiter Klaus-Peter Teske schätzt die schnelle Hilfe, wenn es irgendwo kneift: „Der Förderverein ist immer so ein bisschen die Feuerwehr.“

Nun will der Verein auch sichtbarer sein: „Wir wollen uns zeitgemäß präsentieren“, sagt Vorsitzender Frank Hamester. Dazu dienen ein Aufsteller, die laufende Überarbeitung der Vereins-Website und vor allem das neue Logo, das Diplom-Kommunikationsdesigner Michael Herold kreiert hat. Ein Zahnrad verknüpft die acht Bereiche des rbz, zeigt aber gleichzeitig, dass das Zentrum und der Förderverein nach außen gehen. 90 Mitglieder hat er derzeit, es dürfen mehr werden. Kaum Eltern seien dabei, sagt Hamester. „Das liegt daran, dass die Schüler nicht so lange im Haus sind.“ Er ist Lehrer am rbz ebenso wie zwei Kolleginnen im Vorstand, hinzu kommen drei Vertreter aus Firmen.

Mehrere 1000 Euro im Jahr wendet der Verein für das rbz auf. Bei den jüngsten Vorhaben geht es mit den Themen Stimmbildung und Rückenschule um die Gesundheit von Lehrern, die das Gelernte an Kollegen und Schüler weitergeben. Direkt an Schüler richtet sich Suchtprävention gemeinsam mit der AOK NordWest. Diverse Ideen gebe es auch, so Hamester: Unterstützung der Vollzeitschüler bei der Suche nach Praktika oder Stadtführungen für neue Lehrer. Auch was der Multifunktionsraum im neuen Gebäude bringen wird, ist ihm schon klar: „Neue Möglichkeiten, neue Aufgaben.“

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