Schulen kooperieren: Viele Wege zum Abitur

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15. November 2014, 07:00 Uhr

Erst der Abschluss auf der Gemeinschaftsschule, danach auf das Gymnasium – alle Schüler sollen die Chance haben, auf diesem Weg zum Abitur zu kommen. Deshalb können Gemeinschaftsschulen und Gymnasien nach der jüngsten Änderung des Schulgesetzes Kooperationen eingehen. In der Stadt wird davon reichlich Gebrauch gemacht.

Eine Liste an Entwürfen für Kooperationsvereinbarungen lag dem Bildungsausschuss vor, denn die Ratsversammlung muss die fachliche und pädagogische Zusammenarbeit absegnen. Dabei geht es um gegenseitige Information, Hospitationen von Schülern und Lehrern, gemeinsame Projekte und Thementage oder gegenseitige Einladungen zu Veranstaltungen. Bereits vier Partner hat dabei die Kaiser-Karl-Schule mit den Gemeinschaftsschulen Lübscher Kamp, Lehmwohld, Klosterhof-Schule und Wolfgang-Borchert-Schule. Die Gemeinschaftsschule am Lehmwohld will zudem mit dem Sophie-Scholl-Gymnasium und dem Regionalen Berufsbildungszentrum kooperieren.

Die Auguste-Viktoria-Schule hat als Partner bisher die Wolfgang-Borchert-Schule, die Gemeinschaftsschule Wilster und die Gemeinschaftsschule am Hamberg in Burg. Nur diese Kooperation über den Kanal hinweg sorgte für Nachdenken im Rathaus, letztlich wurden aber keine Probleme gesehen: Fahrtkosten für Schüler müssten weiterhin nur bis zum nächstgelegenen Gymnasium übernommen werden. Und Platzprobleme drohten nicht: Bisher gebe es nur drei Schüler aus Dithmarschen an Itzehoer Gymnasien.

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