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Norddeutsche Rundschau

24. Oktober 2017 | 14:03 Uhr

Ausblick : Schule wird Plietsch-Hus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das Gemeinschaftsprojekt zur ganztägigen Nutzung nicht benötigter Schulräume startet.

von
erstellt am 17.Jan.2014 | 17:00 Uhr

„Nach einem ereignisreichen Jubiläumsjahr 2013 deuten die geplanten Vorhaben keinesfalls auf ein ruhiges Jahr 2014 hin“, betont Bürgermeister Clemens Preine über die Aktivitäten in diesem Jahr. Damit meint der Bürgermeister vor allem die Gestaltung der Grundschule als Plietsch-Hus.

Dieses Gemeinschaftsprojekt ruft die Gemeinden des Schulverbandes Brokstedt, Vereine, Schulleitung, Eltern und sonstige Förderer der Grundschule dazu auf, gemeinsam zielorientiert an der Umsetzung dieser Aktion mitzuwirken. Das Projekt wird vom Land mit 700 000 Euro gefördert und findet landesweit Beachtung. Es soll Ansätze für die ganztägige Nutzung nicht benötigter Schulräume bieten. Die vorhandene Schulbücherei soll durch die Seniorenbücherei ergänzt werden. Ziel ist es auch, ein Archiv für Brokstedt und seine Umlandgemeinden einzurichten. Ein Kultur-Raum, der am Nachmittag den Vereinen zur Verfügung steht, sowie Therapieräume – beispielsweise für Sprachtherapie –, die von den Schülern auch während der Schulzeit aufgesucht werden können, werden ebenfalls angedacht.

Ein weiteres Projekt ist das altersgerechte Wohnen, hier wurde bereits eine Standortanalyse vorgenommen. „Eigentlich bedarf es nur noch eines geeigneten Investors, um dieses Projekt weiter voran zu bringen“, betont Preine.

Im Rahmen der Naherholungsinfrastruktur präsentiert sich seit kurzem das nachgebaute, hölzerne Eingangstor des Schützenvereins als echter Hingucker am Schützenpark in Richtung der Hauptdurchgangsstraße Dörnbek. Auch die Lindenallee wurde schon angelegt. „Ein Infopavillon und Parkbänke sollen im zeitigen Frühjahr das Naherholungsgebiet Schützenpark vervollständigen“, freut sich Preine.

Für die Ansiedlung weiterer Gewerbe im Groß Floyen hat die Gemeinde Ende des vergangenen Jahres drei Hektar Land gekauft. Mit den Planungsarbeiten soll in Kürze begonnen werden.

Abgeschlossen dagegen sind die Erschließungsarbeiten im Baugebiet Königsaal/Sandkoppel. Die Verbesserung des Brokstedter Bahnanschlusses, stündlich in nur 43 Minuten von Brokstedt nach Hamburg Hauptbahnhof zu kommen, das im Laufe des Jahres umgesetzt werden soll, könnte auch Interessenten aus dem Hamburger Umland nach Brokstedt locken. Nicht zuletzt die fußläufige Verbindung zur Grundschule/Plietsch-Hus sowie die Kita mit Hortangebot und U3-Gruppe machen das Bauprojekt auch für junge Familien interessant, hofft der Bürgermeister. Leerrohre für Glasfaserkabel und damit eine noch bessere Breitbandversorgung sind hier bereits mit verlegt worden. Die Stadtwerke Neumünster, die bekanntlich den Zuschlag für die Versorgung von rund 21 000 Haushalten mit dem schnellen Datennetz im Kreis Steinburg erhalten haben, starten bereits mit einem Pilotprojekt in den Umlandgemeinden. „Brokstedt hofft auf eine zügige Einbindung in dieses Projekt“, betont der Gemeindechef.

Im Zuge der erneuerbaren Energien kann mit dem Bau einer weiteren Windenergieanlage noch in diesem Jahr begonnen werden. Damit würde der Windpark Brokstedt–Willenscharen auf 16 Anlagen anwachsen.

„Brokstedt ist und bleibt durch die gute Infrastruktur, die Anbindung an den Nah- und Fernverkehr, Angebote für Kinder, Jugendliche, Senioren und mit einer schon jetzt guten Internetversorgung stark und attraktiv.“ Multiplikator für eine gute Gemeinschaft sind gemeinsame Festivitäten und Aktionen, die auf der homepage unter www.gemeinde-brokstedt.de zu finden sind.

Die finanzielle Grundausstattung ist laut Preine unverändert gut. Die Hebesätze der Grundsteuer A und B mit 280 Prozent und der Gewerbesteuer mit 320 bleiben unverändert. Ebenso wie die Schmutzwassergebühr von 2,70 Euro je Kubikmeter und die Niederschlagsabwassergebühr von 3,60 Euro je angefangene 25 Kubikmeter-Einheiten.









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