Pause beendet : Schulbau geht weiter

Der Erdaustausch wird etwa zwei Wochen dauern.
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Der Erdaustausch wird etwa zwei Wochen dauern.

Gewichtsbeschränkung der Straße führt zu vierwöchigem Stillstand in Herzhorn.

shz.de von
01. Juli 2018, 08:00 Uhr

Die Abbrucharbeiten der Grundschule Herzhorn wurden zügig und im Zeitplan erledigt, doch dann passierte lange Zeit nichts. Denn schweres Fahrzeug der Baufirma konnten nicht zum Bauobjekt kommen. „Die Verzögerung von etwa vier Wochen hatte ihre Ursache in der Gewichtsbeschränkung der Straße“, erklärt Schulverbandsvorsteherin Manja Biel das Problem. „Inzwischen haben wir eine gemeinsame Lösung gefunden, und ich gehe davon aus, dass der Neubau trotzdem zum Beginn des Schuljahres 2019 fertig wird.“

Seit dieser Woche steht ein Bagger auf dem Schulhof und Lastkraftwagen transportieren die Kleierde ab. Auf der Rückfahrt bringen die Lastwagenfahrer Sand mit.

Baggerfahrer Rüdiger Köhnke vom Tiefbauunternehmen Ernst Karl aus Westerhorn rechnet für diese Erdarbeiten mit zwei Wochen. „Wir können nur mit Dreiachsern fahren anstatt mit den üblichen Vierachsern und müssen eine längere Strecke nehmen. Dadurch dauern die Arbeiten länger.“

Die Erde am Standort des neuen Gebäudes wird 1,10 Meter tief ausgehoben. Auf einer Vliesunterlage kommt anschließend Sand hinein und wird vom Bagger planiert. Etwa 150 Kubikmeter Schüttgut werden so im Austausch bewegt. Nach der Verdichtung des neuen Bauuntergrundes erfolgt die Pfahlgründung. „Die Pfahllöcher werden bis auf den tragfähigen Boden etwa 15 Meter tief gebohrt und dann mit einem Eisenkorb und Beton verfüllt“, beschreibt Rüdiger Köhnke den weiteren Baufortschritt. Das Bohrgestänge liegt bereits auf der Baustelle.

Wie berichtet, hat der Schulverband Glückstadt Kosten von 4,5 Millionen Euro veranschlagt. Die Kinder besuchen die Schule in Kollmar bis der Bau fertig ist.

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