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Norddeutsche Rundschau

21. Oktober 2017 | 11:10 Uhr

Gemein : Schüsse auf Kater Kiro

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Hohenasper Familie Glatki ist entsetzt und traurig: Auf ihren Kater Kiro wurde mit einem Luftgewehr geschossen. Polizei und Ordnungsamt sind eingeschaltet.

shz.de von
erstellt am 21.Sep.2013 | 05:00 Uhr

Wütend? Empört? Traurig? Familie Glatki fehlen die Worte: Wer hat Kater Kiro angeschossen? Kiro, zwei Jahre alt, gehört zur Familie, genauso wie Linchen, das Kätzchen, das man vor einem Jahr aus dem Tierheim geholt hat. Wenn man auf dem Dorf lebt, gehört ein Haustier zum Familienleben einfach dazu. Und natürlich genießen die Katzen den Freigang ebenso wie die Kuschelphasen im Haus.

Kiro ist eigentlich ein Teddy. Er ist verspielt und rundum knuffig. Selbstredend steht er „seinen Kater“ und legt stolz die eine oder andere Maus vor die Glatki’sche Terrassentür. Ein Wilderer ist Kiro nicht. Sein Revier erstreckt sich allerhöchstens auf die Nachbargärten.

Und jetzt kam Kiro mit einer Wunde nach Hause, die ihm offensichtlich jemand mit einem Luftgewehr zugefügt hat. „Es muss jemand in der unmittelbaren Nachbarschaft gewesen sein“, stellt Britta Glatki fest. „ Kiro entfernt sich nie allzu weit von zuhause.“ Sie äußert Verständnis, dass es Gartenliebhaber nerven mag, wenn Katzen Beete umwühlen, um ihre Hinterlassenschaften zu vergraben. Aber deswegen auf eine Katze schießen? Und: Es sei nicht das erste Mal, das im Hohenasper Ostlandring auf Katzen geschossen wurde.

Die Glatkis mussten vor ein paar Jahren schon einmal diese Erfahrung machen und auch Nachbarn wüssten Gleiches zu berichten. Fiona Glatki fragt sich nun: „Macht sich derjenige denn gar keine Gedanken, was das für die Familie der Katze bedeutet? Kiro gehört zu unserer Familie und wir haben ihn von Herzen lieb!“ Die Glatkis haben das zuständige Ordnungsamt und auch die Polizei informiert. Kiro selbst hat das Attentat überrstanden und ist inzwischen wieder wohlauf. Nur rausgehen mag der Kater nicht mehr gerne.

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