Bildungsprojekt : Schüler sorgen für Strom und Wasser

Wird gemeinsam mit den anderen Projektteilnehmern von der Arbeit für die Kiumako-Schule berichten: Nico Beetz, der hier vor Ort Elektromaterial auspackt.
Wird gemeinsam mit den anderen Projektteilnehmern von der Arbeit für die Kiumako-Schule berichten: Nico Beetz, der hier vor Ort Elektromaterial auspackt.

Präsentationsabend am Regionalen Berufsbildungszentrum in Itzehoe über Projektarbeit in Tansania.

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18. März 2018, 16:09 Uhr

Mit einer Menge Eindrücke sind 16 Schüler und drei Lehrer des Regionalen Berufsbildungszentrums (RBZ) sowie der Vorsitzende des Fördervereins „Zukunft durch Sonne“, Hartmut Thalmann, aus Mwika in Tansania in den Kreis Steinburg zurückgekehrt. Zwei Wochen hatten sie dort am Fuße des Kilimandscharo verbracht, um an der Kiumako Secondary School zu arbeiten.

Ein Projekt, das vor dem Hintergrund der Hilfe zur Selbsthilfe insbesondere im Bereich der autarken Strom- und Wasserversorgung entstanden ist und für das alle zwei Jahre eine Gruppe nach Tansania reist. Möglich machen die Arbeiten vor Ort insbesondere Sponsoren. Ihnen sowie allen weiteren Interessierten wollen die Schüler und ihre Begleiter mit einer öffentlichen Präsentation am Freitag, 23. März, um 18 Uhr im RBZ Steinburg (Raum H0.02) den Reiseverlauf schildern und zeigen, welche Arbeiten sie dort verrichtet haben.

„Zwei Jahre haben wir uns in regelmäßigen Treffen darauf vorbereitet und unsere Projekte in verschiedenen Gruppen ausgearbeitet“, berichtet dazu Nico Beetz, angehender Mechatroniker im dritten Ausbildungsjahr bei der Firma Flowserve in Itzehoe. Dabei sei das Thema „Nachhaltigkeit“ stets ein wichtiger Bestandteil der Planung gewesen. Denn: „Das, was wir an der Schule bauen, soll zur tansanischen Kultur passen, möglichst hilfreich und umweltfreundlich, aber auch nachhaltig sein.“ Beetz erzählt, dass die Gruppe letztendlich eine ganze Menge Arbeit geleistet habe. Das wäre ohne Sponsoring nicht möglich gewesen, die mit Geld und Material unterstützten. So habe beispielsweise der Elektrogroßhandel Kluxen, der vor kurzem eine Filiale in Itzehoe eröffnet hatte, es möglich gemacht, dass knapp 200 Meter Stromleitung zur Verfügung standen. Hinzu kamen viele LED-Lampen, die Lichtschalter, Verteilerkästen und Steckdosen sowie weitere Leuchtmittel, Kabelschellen und Klemmen. Dieses Material wurde in Koffern mit nach Tansania gebracht.

Wie die jungen Männer und Frauen aus den Bereichen Sanitär-Heizung-Klima, Elektrotechnik, Berufsfachschulen 1 und 3 sowie Fachoberschule Technik ihre Aufgaben gemeistert haben, erleben die Zuschauer am Präsentationsabend.

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