Mathe-olympiade : Schüler rechnen und knobeln um die Wette

Energie für den Kopf: Lehrerin Gudrun Stücker verteilt an die neunjährigen Schüler Hannes Treeck und Johann Schack (v.r.) Süßigkeiten.
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Energie für den Kopf: Lehrerin Gudrun Stücker verteilt an die neunjährigen Schüler Hannes Treeck und Johann Schack (v.r.) Süßigkeiten.

42 Dritt- und Viertklässler aus zwölf Grundschulen im Kreis Steinburg nahmen an der Matheolympiade teil.

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01. Dezember 2014, 05:00 Uhr

Die Köpfe rauchen in der Ernst Moritz-Arndt-Schule. 42 Dritt- und Viertklässler aus zwölf Grundschulen im Kreis versuchen fünf mathematische Aufgaben zu lösen. Ihr Ziel: Sieger des Kreisentscheids der Mathe-Olympiade zu werden. Nach mehreren Stunden stehen die Gewinner fest: 20 Schüler fahren im März zum Landeswettbewerb nach Flensburg.

„Hier sind nur die Besten der Besten“, sagt Tanja Niss, Organisatorin der Veranstaltung zu den Teilnehmern. Die haben sich in schulinternen Wettbewerben für den Kreisentscheid qualifiziert und treten in Zweierteams an. Zwei Stunden haben die Schüler Zeit, die ihnen gestellten Aufgaben zu lösen. Dabei gilt: Der Weg ist das Ziel. Neben der Lösung, müssen sie auch erläutern, wie diese zustande kam.

„Die Kinder sollen problemlösend arbeiten“, sagt Niss. Die Aufgaben seien komplex, es gebe häufig verschiedene Möglichkeiten. Sie stammen etwa aus den Bereichen „Raum und Form“, „Zahlen und Operationen“ sowie „Muster und Strukturen“. Da die Schüler zu Zweit arbeiten, spielten Teamfähigkeit und Kommunikation eine wichtig Rolle, so Niss.

Zum dritten Mal ist die Ernst Moritz-Arndt-Schule Gastgeber des Kreisentscheids. „Es ist ein tolles Erlebnis für die Kinder und macht ihnen einen Heidenspaß“, sagt Lehrerin Gudrun Stücker. Die Schüler seien sehr motiviert. Das gesamte Kollegium der Grundschule stehe hinter der Veranstaltung, so Stücker. Gleiches gelte für Grundschule Kremperheide, die ebenfalls an der Organisation beteiligt ist.

Die Zahl der an der Matheolympiade teilnehmenden Schulen hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Nach zehn in 2013 waren es dieses Jahr bereits zwölf, darunter neben der Ernst-Moritz-Arndt-Schule auch die Grundschulen Sude-West, die Fehrs-Schule sowie die Grundschule Edendorf.

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