Schüler erforschen KZ-Geschichte

Eröffneten die Ausstellung: (v. l.) Detlef Garbe, Björn Kooger mit den Schülern Matthias Möller, Magnus Andresen, Gunnar Voß und Philip Kehl.
Eröffneten die Ausstellung: (v. l.) Detlef Garbe, Björn Kooger mit den Schülern Matthias Möller, Magnus Andresen, Gunnar Voß und Philip Kehl.

Avatar_shz von
12. Dezember 2014, 05:00 Uhr

Sie haben geforscht und präsentiert: Schüler der Auguste-Viktoria-Schule (AVS) haben im Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Hamburg-Neuengamme eine neue Ausstellung mit dem Titel „David Rousset – ein Leben im Kampf um Freiheit und Menschenrechte“ mit eröffnet. Die Ausstellung thematisiert das Schicksal David Roussets, der 1944/45 Häftling in dem Konzentrationslager war.

Der Leiter der Gedenkstätte, Dr. Detlef Garbe, moderierte die Eröffnung. Neben Dr. Björn Kooger, der die Ausstellung ausgearbeitet hatte, präsentierten die Schüler des Geschichtsprofils des 12. Jahrgangs der AVS dem Publikum die einzelnen Stationen von Roussets Gefangenschaft. So wurden den Zuschauern die Lager, in denen der Franzose inhaftiert war, näher gebracht. Dazu sprachen die Schüler über die grauenvollen Evakuierungstransporte von Häftlingen am Ende des Krieges.

Die Jugendlichen hatten bereits eine Woche zuvor einen Studientag in der Gedenkstätte verbracht, um Roussets Gefangenenleben zu untersuchen. „Die Schüler empfanden die Arbeit vor Ort, aber auch die Präsentation als sehr interessant und lehrreich“, sagte Geschichtslehrer Dominik Seliger.

>Die Ausstellung ist noch bis zum 31. März im Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte zu sehen.


zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen