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Wettbewerb : Schüler entdecken unbekannte Talente

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Diskutieren über aktuelle Themen: der Wettbewerb „Jugend debattiert“ in der Handelslehranstalt Neumann.

Der bundesweite Wettbewerb „Jugend debattiert“ soll die kommunikativen Fähigkeiten von Schülern stärken und ihre Urteilsbildung verbessern. Er setzt sich mit aktuellen Streitfragen auseinander und fördert die politische Bildung. Dies nahm die Handelslehranstalt Neumann (HLN) im vierten Jahr in Folge zum Anlass, einen Schulwettbewerb zu initiieren.

Im Halbfinale diskutierten die acht Teilnehmer insgesamt 24 Minuten lang über die Frage „Sollen die Bürger im Kreis Steinburg Partnerschaften für die zugewiesenen Flüchtlinge übernehmen?“. Die Jury wählte vier Finalisten aus, die sich anschließend weitere 24 Minuten mit der Frage beschäftigten: „Sollen Jugendliche verpflichtet werden, bereits Altersvorsorge zu betreiben?“

Rund 40 Schüler der HLN schauten zu, sechs Juroren bewerteten die Teilnehmer. „Ich finde es interessant, so etwas mitzumachen“, sagte Organisatorin und Schülerin Anna-Christine König. So lernten die Schüler etwa, nicht dazwischenzureden. Organisator Finn Doru betonte, dass die Schüler mit dem Wettbewerb lernen, sich besser auszudrücken.

Die Juryvorsitzende Antje Christians hatte die Schüler im Deutschunterricht auf den Wettbewerb vorbereitet. Sie sei von dem anspruchsvollen Debatten-Format absolut überzeugt, halte es für eine „sinnvolle Vorgabe der Stiftung, Jugend debattiert im Unterricht durchzuführen“. Besonders freue sie sich, wenn ihre Schüler so ein „bisher unbekanntes Talent bei sich entdecken und es bis in den Schulwettbewerb schaffen“.

Sieger des Wettbewerbs wurde Annkathrin von Weber, den zweiten Platz erreichte Trutz Reinking, den dritten Niklas Richter. An den weiteren Runden des Wettbewerbs nimmt die HLN nicht teil wegen der Altersbeschränkung, die viele Schüler ausschließe, so Antje Christians

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