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Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 06:12 Uhr

Schleuse Kasenort : Schrittweise Sanierung

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Bauausschuss Wilster befasst sich mit Vorentwurf. Der zweite Bauabschnitt muss noch vom Denkmalamt genehmigt werden.

Die Schleuse Kasenort muss in einem zweiten Bauabschnitt saniert werden. Den Stand der Planungen erläuterte in der Bauausschussitzung Hubert Lindemann von der Lindemann Ingenieurgesellschaft GmbH. Die deichbehördliche Genehmigung liege vor, die wasserbehördliche und die denkmalrechtliche stehen noch aus. Das Problem: Eigentlichen hatte die Stadt Wilster schon eine denkmalrechtliche Genehmigung für den zweiten Bauabschnitt in der Tasche, doch die ist durch Fristablauf (fünf Jahre) erloschen. „Wir machen einen Salto rückwärts“, so Lindemann. Planerisch wurde bei der Schleusensanierung fast bei Null wieder begonnen, der Entwurf wurde in 2013 komplett überarbeitet und abgeschlossen. Nachdem die Bauausschussmitglieder dem nun zugestimmt haben, wird er zur Beteiligung an das Denkmalamt weitergeleitet.

Egal ob das Mauerwerk der historischen Schleuse erneuert oder nur saniert wird – für die Arbeiten muss die Schleuse abgedämmt und trockengelegt werden. Bei dem kostenaufwändigen Verfahren könnte sich für die Stadt Wilster eventuell eine günstige Situation ergeben. Der Deich- und Hauptsielverband prüft derzeit, ob es eine Option gibt, im Schleusenbereich ein Schöpfwerk zu bauen. Hinsichtlich des Hochwasserschutzes an der Wilsterau suche der Deich- und Sielverband nach einer Möglichkeit, ein Notschöpfwerk zu installieren, falls das Schöpfwerk am Nord-Ostsee-Kanal, wie schon einmal geschehen ausfallen, sollte.

Der Stadt käme der Bau des Schöpfwerkes entgegen, würde das doch die Entwässerung und damit Trockenlegung der Schleusenkammer für den Bau erleichtern. Danach würden die Schleusentore ausgebaut und saniert, im nächsten Schritt würde die Wandsanierung folgen. Lindemann wies auf Schäden und ihre Ursachen hin, gab Auskunft über die erforderlichen Arbeiten. Die Kostenkalkulation ist noch in Arbeit, das Zahlenwerk könne im Herbst vorliegen. Eines ist klar: „Es wird finanziell schwierig“, so Ausschussvorsitzender Sven Horstmann.

 

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erstellt am 14.Feb.2014 | 05:05 Uhr

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