informations-tag : Schnupper-Stunden für neue Schüler

Schnupper-Stunde: Schuldirektor Hartmut Appel und Orientierungsstufenleiterin Marga Groß  wollen angehenden Sextanern beim Probe-Unterricht am Info-Tag zeigen, was ihnen das Detlefsengymnasium alles zu bieten hat.
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Schnupper-Stunde: Schuldirektor Hartmut Appel und Orientierungsstufenleiterin Marga Groß wollen angehenden Sextanern beim Probe-Unterricht am Info-Tag zeigen, was ihnen das Detlefsengymnasium alles zu bieten hat.

Probe-Unterricht am Detlefsengymnasium soll Grundschülern einen ersten Eindruck vom Schulalltag vermitteln. Info-Tag findet am 22. Februar statt.

shz.de von
20. Februar 2014, 12:00 Uhr

Ob Mathe-Ass, Sport-Profi oder Sprachen-Künstler – das Detlefsengymnasium hat für jeden Schüler das passende Unterrichts-Profil parat. Damit angehende Sextaner und deren Eltern sich vor Ort einen ganz persönlichen Eindruck von der Schule machen können, lädt das Gymnasium am Sonnabend, 22. Februar, zu einem Info-Tag ein. Ab 10.30 Uhr werden nach einer Begrüßung von Direktor Hartmut Appel die Klassenräume geöffnet.

In spannenden Chemie-Experimenten, Erdkunde auf Englisch oder Konfliktlotsen-Training können sich Grundschüler und ihre Eltern dann einen Eindruck verschaffen, was sie auf der weiterführenden Schule alles erwartet. Das Interesse ist groß. „Die meisten Schüler sind so neugierig, dass sie sich mehr als ein Fach ansehen möchten“, weiß Orientierungsstufenleiterin Marga Groß. Deshalb ist der Schnuppertag auch in zwei Phasen eingeteilt: Unterbrochen von einer kleinen Pause können die Schüler gleich in zwei Fächern hineinschnuppern. „Die Experimente in Chemie und Physik sind immer besonders beliebt“, so Groß.

Auch Mama und Papa haben am Info-Tag die Chance, genau zu prüfen, auf was für eine Schule sie ihre Sprösslinge schicken wollen. Denn mit dem neuen Schulgesetz und der damit verbundenen Einführung der Ganztagsschulen steigt auch der Konkurrenzdruck unter den Einrichtungen. Oft spielt das Ganztags-Angebot dabei eine entscheidende Rolle. Am Detlefsengymnasium reicht das Angebot von Sport und Sprachen bis hin zu Musik, Kunst oder anderen Freizeitaktivitäten. Wer Lust hat, kann am Nachmittag noch Spanisch lernen, Capoeira machen oder sein Theater-Talent unter Beweis stellen. Auch eine Segel-AG mit eigenem Schul-Boot und ein Mathe-Top-Team, das an Mathe-Olympiaden und anderen Wettbewerben teilnimmt, gehören dazu. Die sogenannten Milchmütter – eine Gruppe aus engagierten Müttern – kümmern sich außerdem darum, dass die Jugendlichen regelmäßig ein gesundes Frühstück bekommen.

„Das gehört alles zu unserem pädagogischen Konzept“, erklärt Schulleiter Hartmut Appel das große Ganztags-Angebot. „Das ist die neue Aufgabe einer Ganztagsschule, dass wir auch Lebensbereiche vermitteln, mit denen die Kinder sonst nicht so in Berührung kommen.“ Im Gegensatz zu vielen anderen Schulen im Kreis macht er sich um die Schülerzahlen keine Gedanken. „Wir reagieren eigentlich gar nicht auf diese Entwicklung – das machen wir schon seit Jahren so.“ Denn der Schwerpunkt verlagere sich immer mehr auf eine Fusion von Unterricht und Freizeit. „Das Modell, dass man vormittags zur Schule geht und nachmittags in die Vereine – das ist schon seit Jahren nicht mehr funktionsfähig.“ Bei den Schülern scheint das Konzept aufzugehen – während die Schülerzahl 2005 noch bei rund 500 lag, besuchen heute mehr als 850 Jugendliche das Gymnasium, einige von ihnen kommen sogar aus Wischhafen (Niedersachsen), Kremperheide oder der Wilstermarsch in die Elbestadt.

Ein weiterer Grund für den Erfolg sei die Kooperation mit der Regionalschule in Glückstadt. „Wir stehen hier nicht in Konkurrenz zueinander. Wenn ein Schüler das Gefühl hat, dass er auf der anderen Schule besser aufgehoben ist, kann er auch nach einem oder zwei Jahren wieder wechseln.“

Außerdem werde den Schülern der Übergang von der Grundschule so leicht wie möglich gemacht, ein spezielles Integrationstraining soll den Klassenzusammenhalt stärken und so die Identifikation mit der Schule fördern. „Das Gesamtkonzept ist ein ganz wichtiger Faktor“, weiß Hartmut Appel, „und das stimmt bei uns einfach.“

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