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Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 09:44 Uhr

Wetter : Schneepflüge sind startklar

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bauhof und Baumärkte in Itzehoe sind für den Winter gerüstet.

von
erstellt am 17.Nov.2015 | 04:48 Uhr

Die Schneepflüge sind angehängt, die Salzlager gefüllt: Geht es nach Norbert Harfst und seinen Mitarbeitern vom städtischen Bauhof, kann der Winter kommen. „Meistens müssen wir ja erst kurz vor Weihnachten ran“, sagt Harfst. Aber um für alle Fälle gerüstet zu sein, habe schon am 15. November die Rufbereitschaft für den Winterdienst begonnen. Täglich um 2 Uhr morgens kontrolliere ab sofort ein Mitarbeiter die Straßenverhältnisse der Stadt. „Bei Bedarf ruft er seine Kollegen zur Hilfe, denn die Straßen sollen möglichst vor Beginn des Berufsverkehrs abgestreut sein.“

Spätestens wenn die Außentemperatur auf unter zwei Grad fällt, herrsche höchste Alarmbereitschaft. Weil es durchaus vorkommen könne, dass in Tegelhörn Schnee liege, während es im Zentrum ruhig sei, kontrolliere der Mitarbeiter an drei verschiedenen Stellen: in Wellenkamp, in der Oelixdorfer Straße und in der Schenefelder Chaussee.

Für den Ernstfall stehen insgesamt 13 Fahrzeuge bereit. Drei Lastwagen mit Streuautomaten und Schneeschilden kommen auf den Straßen zum Einsatz. Die übrigen sind zur Räumung der Geh- und Radwege vorgesehen. Abgestreut würden in der Regel zuerst die Brücken. „Dort wird es als erstes glatt“, weiß Harfst aus Erfahrung. Nach einem bestimmten System (siehe Infokasten) würden dann alle weiteren Straßen abgearbeitet.

Ihr „Futter“ bekommen die Streufahrzeuge aus Edendorf. Dort stehen auf dem Gelände der Straßenmeisterei zwei Streusalzsilos mit insgesamt 600 Tonnen Fassungsvermögen. „Diese Silos sind gefüllt und werden bei Bedarf innerhalb von 24 Stunden mit Salz nachbeliefert“, sagt Harfst.

Vorbereitet auf den Winter sind auch die örtlichen Baumärkte. Sowohl im Hagebaumarkt in Edendorf als auch im Obi-Markt in Heiligenstedten stehen Streusalz und Schneeschaufeln seit knapp drei Wochen in den Regalen. Und im Moment bleiben sie dort auch: „Bei diesen Temperaturen verkaufen sich diese Artikel überhaupt nicht“, sagt Obi-Marktleiter Heiko Claußen. „Natürlich kauft der eine oder andere schon mal eine Schneeschaufel. Aber die großen Umsätze machen wir erfahrungsgemäß erst dann, wenn die ersten Flocken fallen.“

 

 



 

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