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Schlichtwohnungen: Amt verdoppelt die „Miete“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bei den Kosten für die Obdachlosenunterkünfte in Dammfleth und Wewelsfleth hat das Amt Wilstermarsch jetzt mit spitzem Stift nachgerechnet. Ergebnis: Die Gebühren für die Nutzung werden von derzeit vier Euro pro Quadratmeter auf 8,10 Euro angehoben. „Das ist eine reine Kostenrechnung“, betonte Amtskämmerer Sven Baumann im Finanzausschuss. Bisher habe es bei der Unterhaltung der Schlichtwohnungen eine Unterdeckung gegeben. In den neuen Gebühren seien zudem Nebenkosten enthalten. Auch trage die Verdoppelung der „Miete“ dem Umstand Rechnung, dass die Wohnungen in Dammfleth jetzt mit einem Kostenaufwand von bis zu 90  000 Euro saniert werden sollen. Zu zahlen seien die Gebühren von den jeweiligen Bewohnern – in der Regel aber vom Steuerzahler, weil hier in den meisten Fällen wohl Wohngeld oder ähnliches fällig werden dürfte. Dammfleths Bürgermeister Delf Sievers wunderte sich dennoch über die Höhe: „In meiner Gemeinde bekommt man schon für 3,50 Euro Wohnraum.“ In Beidenfleth, so warf Bürgermeister Peter Krey ein, gebe es eine Gemeinde-Wohnung sogar schon für 2,50 Euro pro Quadratmeter. Die Unterkunft in einem 140 Jahre alten Gebäude neben der Feuerwehr sei aber in einem so schlechten Zustand, dass man sie gar nicht anbieten wolle.


>Siehe auch Bericht auf der nächsten Seite.

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erstellt am 06.Nov.2015 | 09:27 Uhr

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