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Norddeutsche Rundschau

16. Dezember 2017 | 12:40 Uhr

Abwasserentsorgung : Schieber werden getauscht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Arbeiten in der Pumpstation an der Gorch-Fock-Straße beeinträchtigen am 10. Dezember die Abwasserentsorgung der Brunsbütteler Nordseite.

von
erstellt am 06.Dez.2013 | 05:00 Uhr

Es ist ein kleiner Eingriff, aber die Wirkung ist groß: In der Pumpstation an der Gorch-Fock-Straße müssen zwei Schieber ausgetauscht werden. Das führt dazu, dass der Abwassertransport von rund zwei Dritteln der Brunsbütteler Haushalte beeinträchtigt wird. Denn ihr Abwasser wird über diese Station unter dem Nord-Ostsee-Kanal hindurch zum Klärwerk auf der Südseite gepumpt. Vorgesehen ist der Austausch der Schieber am kommenden Dienstag, 10. November.

„Das kann bis zu einem Tag dauern“, umreißt Dirk Blanck, Prokurist der Abwasserentsorgung Brunsbüttel, den Umfang der Arbeiten. Da dann die Zuleitungen zu den beiden Pumpen jeweils gesperrt sind, kann es zu einem Rückstau kommen – die Haushalte werden ihr Abwasser möglicherweise nicht los. Um die Unannehmlichkeiten für die Einwohner so gering wie möglich zu halten, sollen Pumpfahrzeuge eingesetzt werden. Die fahren das Abwasser dann in der Zeit zum Klärwerk. Immerhin, stündliche werden über die Station am Ende der Gorch-Fock-Straße im Schnitt 500 Kubikmeter Abwasser weitergeleitet, sagt Dirk Blanck.

Er ist tätig für die Schleswag Abwasser-GmbH, die in Brunsbüttel wie auch in benachbarten Orten die technische Betriebsführung der Kläranlagen übernommen hat. Die Abwasser-GmbH ist zuständig für die Kanalnetze, Kläranlagen und Pumpwerke.

Die wiederum unterlägen einer ständigen Kontrolle, betont Blanck. Denn bei der Abwasserentsorgung müsse möglichst gehandelt werden, bevor Schäden eintreten. Deshalb auch sollen die beiden Schieber ausgetauscht werden. Die seien in die Jahre gekommen, seit 30 bis 40 Jahren seien sie im Einsatz. Notwendig werden sie allerdings nur für den Fall, dass etwa eine der beiden Pumpen gewartet oder ausgetauscht werden muss. Dann wird durch die Schieber der Zufluss unterbrochen.

Das Gebäude der Pumpstation stammt aus den 60er Jahren, die Technik allerdings werde stets auf aktuellem Stand gehalten, betont Dirk Blanck. Denn: „Wir können nicht warten, bis es brennt, wir müssen vorher handeln.“

Möglicherweise muss der geplante Termin am Dienstag kurzfristig verschoben werden. Wenn es zu stark regne, belaste zu viel Fremdwasser die Abwasserleitungen und ein Absperren sei nicht möglich.

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